Tom Pahl gewinnt Silber beim ECA-Cup in Augsburg

Erster großer internationaler Erfolg – Paulina Pirro siegt im K1 und wird Zweite im C1

AUGSBURG – Nach dem dreifachen Titelgewinn bei der Deutschen Schülermeisterschaft kann Slalom-Kanutin Paulina Pirro jetzt auch ihren ersten großen internationalen Erfolg feiern. Beim internationalen Junior-Cup der „European Canoe Association“ (ECA) auf dem Augsburger Eiskanal mit insgesamt 21 Nationen gewann das Ausnahmetalent des KSV Bad Kreuznach in der Altersklasse U14 die Gesamtwertung im Kajak-Einer (K1) und holte zudem Silber im Canadier-Einer (C1).

Insgesamt zwei Wettkämpfe mit Halbfinale und Finale wurden auf der Olympiastrecke von 1972 ausgetragen. Die Halbfinals im K1 absolvierte Paulina Pirro jeweils als Beste und entschied auch das erste Finale vor der Tschechin Anna Retková knapp für sich. Im zweiten Endlauf musste Pirro nach rasanter Fahrt das vorletzte Aufwärtstor in der sogenannten „Torpedo-Walze“ durch ein Missgeschick erneut anfahren, was wertvolle Sekunden kostete. So wurde sie Dritte hinter der Russin Taisia Logacheva und der Slowakin Ester Kaliska, gewann jedoch mit Gold und Bronze die Gesamtwertung. Vereinskameradin Lara Kriesinger erreichte ebenfalls beide Finalläufe und erkämpfte sich dort die feinen Plätze sieben und zehn.

Pirro traute sich sogar im C1 auf den anspruchsvollen Wildwasser-Parcous und machte ihre Sache richtig gut. Nach Platz vier im ersten Finale gewann sie schließlich sogar den zweiten Endlauf und wurde so insgesamt Zweite.

Bei den Jungs der Altersklasse U14 kam Simon Schiel, dem unter 47 Startern jeweils der Einzug ins Finale er besten 30 gelang, dort auf die Ränge 15 und 19.

Für einen weiteren Podestplatz sorgte KSV-Athlet Tom Pahl in der Jugendklasse (U16), dem mit 60 Sportlern größten Rennen. Im ersten Finale auf Rang drei, wäre am zweiten Tag sogar der Sieg drin gewesen. Zwei Torstabberührungen waren jedoch eine zu viel. So wurde er Vierter, was in der Endabrechnung jedoch für den Silber-Rang hinter dem Russen Artem Stolbovskii reichte. Für Pahl ist dies der bisher größte internationale Erfolg. „Tom hat sich im Wildwasser deutlich weiterentwickelt und ist diesmal richtig vorwärts gefahren“, lobte KSV-Sportwart Walter Senft. Pahls ein Jahr jüngerer Teamkamerad Christian Rehberg, dem die Konstanz auf solch anspruchsvollen Strecken noch fehlt, belegte im Finale Rang 24. (sts)

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