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KSV-Nachwuchs säubert Naheufer

Der Kanu-Sport-Verein hat im Rahmen seines alljährlichen Putz- und Flicktages auch wieder einen Beitrag für die Umwelt geleistet.
Im Bereich oberhalb des Salinenwehres ging der KSV-Nachwuchs mit 2 offenen Canadiern auf die Nahe und sammelte Unrat an den  Uferbereichen ein. Zur Belohnung gab es für die Helfer ein warmes Essen und etwas gegen den Durst.

Stefan Senft gewinnt Bronze bei den „German Masters“

 

SPREMBERG – Beim letzten Slalom-Wettkampf vor der Winterpause gab es für die Kreuznacher Kanuten des KSV nach einer überaus erfolgreichen Saison zum Abschluss noch einmal eine DM-Medaille. Bei den „German Masters“, der Deutschen Meisterschaft der Senioren, gewann Stefan Senft in Spremberg Bronze bei den Senioren B.

Dabei blieb Senft in beiden Läufen fehlerfrei und war am Ende glücklich, dass es für einen Podestplatz gereicht hat. „Das war für mich das maximale Ergebnis“, strahlte der 47jährige KSVler, der selten für sich selbst allein, sondern meistens die Nachwuchssportler trainiert. „Die Konkurrenz war sehr stark. Da wusste ich, dass es hart wird, eine Medaille zu erringen.“ Der Titel ging an den Hanauer Markus Stross vor Peter Leischner aus Weimar.

Mit Horst Schröder und Bernhard Schraut waren noch zwei weitere Kreuznacher am Start. Schröder meisterte nach langer Wettkampfpause die tückische Strecke jeweils ohne Torstabberührungen und konnte mit Platz 18 im großen Starterfeld der Senioren C (50-59 Jahre) sehr zufrieden sein. Schraut hatte im Einzelrennen der Senioren D (60-69 Jahre) hingegen größere Probleme, verfehlte im ersten Lauf ein Tor und musste auch im zweiten Durchgang mehrere Tore erneut anfahren.

Im Mannschaftsrennen wuchs Bernhard Schraut dann jedoch über sich hinaus, als er gemeinsam mit Horst Schröder und Stefan Senft einen flüssigen Null-Fehler-Lauf hinlegte. So war der siebte Platz für das KSV-Trio unter 14 Teams in dieser Besetzung ein schöner Erfolg, mit dem zuvor niemand gerechnet hatte. (sts)

FUNK HOLT IN RIO WM-BRONZE IM KAJAK-EINER UND SILBER IM TEAM

Die Europameisterin Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach) gewinnt Bronze bei den Kanuslalom-Weltmeisterschaften in Rio de Janeiro.

Dabei hatte die 26-jährige Sportsoldatin bereits an Tor zwei eine Berührung und musste den zwei Strafsekunden hinterherfahren. Am Ende paddelte die Rheinländerin mit 3,26 Sekunden Rückstand hinter der Favoritin Jessica Fox aus Australien zu Bronze. „Nach dem ich Tor zwei berührt hatte, war ich mir nicht mehr sicher, ob ich das noch bis unten bringe. Aber dann hab ich mir gesagt: ‚scheiß drauf‘, ich geb jetzt nochmal richtig Gas“, freute sich Funk, die bereits im Vorjahr WM-Bronze gewonnen hatte. Silber ging an die Britin Mallory Franklin. Die zweite DKV-Starterin Jasmin Schornberg aus Hamm fuhr mit einem Rückstand von 9,41 Sekunden auf den achten Platz.

Im Team-Wettbewerb errang Funk zusammen mit Schornberg und Lisa Fritsche (Halle) zudem die Silber-Medaille hinter dem Trio aus Frankreich und vor Großbritannien.

Damen, Kajak-Einer: 1. Jessica Fox (AUS) 102,06  (0),  2. Mallory Franklin (GBR) 104,34  (0),  3. Ricarda Funk (GER) 105,32  (2),  8. Jasmin Schornberg (GER) 111,47  (2)

Damen Kajak-Einer Team:  1. France  (FRA) 108,37 (0),  2. Germany  (GER) 109,12 (2),  3. Great Britain (GBR) 109,36 (2)

WELTCUPDRAMA IM SPANISCHEN SEU D URGELL

  1. Beim Weltcup-Drama  in La Seu d’ Urgell in den katalanischen Pyrenäen blieb es noch bis zum letzten Zieleinlauf spannend . Die Breisigerin Ricarda Funk verpasst im fünften Rennen den Weltcup-Hattrick.

Im Damen Kajak hat Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach) in einem dramatischen Finale nur knapp den dritten Weltcuptitel  in Folge verpasst. Die 26 Jahre alte Rheinländerin war gerade so als Zehnte in das Finale eingezogen, hatte dann aber in einem furiosen Endlauf eine Zeit vorgelegt, an der die Konkurrenz nicht mehr vorbei kam. In der Gesamtabrechnung konnte Funk die führende Australierin Jessica Fox auch mit einem Sieg nicht mehr verdrängen. Funk wird bei 302 Zählern und mit nur einem Punkt Rückstand zur Australierin zweite im Gesamtweltcup. „Ich bin froh, wieder ein Finale gewonnen zu haben. Dieses gute Gefühl will ich mit zur WM nehmen“, so Funk mit Blick auf die anstehende WM in Rio de Janeiro.

Ergebnisse fünftes Weltcuprennen:
Damen, Kajak-Einer: 1. Ricarda Funk (GER) 102,68 (2), 2. Maialen Chourraut (ESP) 104,45 (2), 3. Mallory Franklin (GBR) 105,34 (0); Im Halbfinale ausgeschieden: 14. Lisa Fritsche (GER) 110,31  (0); In der Qualifikation ausgeschieden: 45. Anna Faber (GER) 119,06  (0)

Weltcupendstand:
Damen, Kajak-Einer: 1. Jessica Fox (AUS) 303, 2. Ricarda Funk (GER) 302, 3. Corinna Kuhnle (AUT) 285, … 22. Jasmin Schornberg (GER) 93, … 25. Lisa Fritsche (GER) 80, … 46. Anna Faber (GER) 24

KSV-Kanuten triumphieren in Wißmar

Doppelsieg bei den Schülerinnen C – Wettkampfdebüt für VfL-Nachwuchs

WISSMAR – Die Slalom-Kanuten des KSV Bad Kreuznach präsentierten sich beim Wettkampf im hessischen Wißmar in ausgezeichneter Form und fuhren im Schüler-, Senioren- und LK-Bereich zahlreiche Podestplätze ein. Am Ende konnte sich jeder des achtköpfigen KSV-Teams über mindestens eine Medaille freuen.

Herausragende Leistungen zeigten insbesondere Milena Nikitina und Mascha Stambke in der jüngsten Altersklasse, den Schülerinnen C, wo sie an beiden Tagen einen Doppelsieg erringen konnten. „Dass sie mit diesen Ergebnissen sogar im Rennen der gleichaltrigen Jungs auf dem Treppchen gestanden hätten, zeigt ihre grandiose Entwicklung“, freute sich KSV-Sportwart Walter Senft über das Abschneiden seiner Schützlinge.

Dort, im 13 Teilnehmer starken Rennen der Schüler C, feierte VfL-Neuling Jan Zimmer mit zwei siebten Plätzen ein schönes Wettkampfdebüt. Und auch seine Vereinskameradin Viviana Fiedler steigerte sich von Lauf zu Lauf und wurde Vierte bei den Schülerinnen B. Zusammen mit den beiden KSV-Mädels holte sie im Team-Wettbewerb als Zweitplatzierte sogar ihre erste Medaille.

KSV-Talent Pascal Roth überzeugte mit den Plätzen fünf und vier im stark besetzten Feld der Schüler B. Anton Bloch wurde hier als einziger Starter des RKV Sechster.

Bei den älteren Schülern A war KSV-Athlet Christian Rehberg hingegen an beiden Tagen nicht zu schlagen. In seinen zweiten Läufen gelang dem 14jährigen Wöllsteiner mit einer Leistungssteigerung jeweils der Sprung von Rang zwei zum Sieg vor Jannik Sulzmann aus Frankenberg. Zusammen mit Pascal Roth und dem Zweibrücker Simon Schiel gab es im Mannschaftsrennen zudem Silber.

In der Leistungsklasse der Männer erkämpfte sich Robin Senft durch eine fehlerfreie Fahrt einen schönen zweiten Platz hinter Fabian Brucker aus Hanau. Vor elf Jahren bestritt Robin als Achtjähriger in Wißmar sein erstes Rennen, diesmal gab es für ihn eine andere Premiere: Erstmals war er mit Vater Stefan Senft im Team am Start, wo sie gemeinsam mit Lionel Briswalter (im Einzel 8.) einen schnellen Lauf ohne Torstabberührungen hinlegten. Am Ende lag das KSV-Trio nur 0,17 Sekunden hinter Wiesbaden auf Rang zwei. Im Einzel holte Stefan Senft bei den Senioren A, B und C ebenfalls Silber, genauso wie Bernhard Schraut im Rennen der Senioren D und E. (sts)

RICARDA FUNK GEWINNT DEUTSCHLAND-CUP IM EINERKAJAK

Europameisterin Ricarda Funk hat nach 2016 erneut den Deutschland-Cup im Kanuslalom gewonnen.

Die für den KSV Bad Kreuznach startende Bad Breisigerin konnte alle vier Rennen der Serie für sich entscheiden und siegte mit der Idealpunktzahl von 240 Zählern und 46 Punkten Vorsprung vor Jasmin Schornberg aus Hamm. Platz drei ging an Anna Faber vom WSC Bayer Dormagen (185 Punkte).

Nächste Station für die Rheinländerin ist der Weltcup vom 30.08-02.09 im slowenischen Tacen. Funk ist aktuell Weltcup-Titelverteidigerin und liegt nach drei von fünf Rennen in Krakau (Polen), Liptovski Mikulas (Slowakei) und Augsburg hinter der Australierin Jessica Fox auf Rang zwei.

Übersicht Deutschland-Cup. Endergebnis im Kajak der Damen:
1. Ricarda Funk, KSV Bad Kreuznach (240 Punkte)
2. Jasmin Schornberg, KR Hamm (194 Punkte)
3. Anna Faber, WSC Bayer Dormagen (185 Punkte)

BRONZE FÜR FUNK ZUM WELTCUPAUFTAKT

­Als einzige Deutsche war Gesamtweltcupsiegerin des Vorjahres, Ricarda Funk, auf Platz zwei hinter Jessica Fox (Australien) in das Finale eingezogen. Damit zeichnete sich zunächst das seit Jahren wiederkehrende Duell Funk gegen Fox ab, dann aber legte die Österreicherin Corinna Kuhnle eine Zeit vor, an der Funk nicht mehr vorbei kam. Als letzte Starterin ging schließlich die Australierin auf die Strecke: Fox toppte das Ergebnis der Österreicherin um 1,58 Sekunden und verdrängte damit Kuhnle und Funk auf Rang zwei und drei. „Ich bin eigentlich zufrieden, die schwierige Kombination an Tor 16 und 17 habe ich gut bekommen, aber ein paar Kleinigkeiten liefen nicht ganz so rund“, resümierte Funk, „Jetzt freue ich mich auf den kommenden Weltcup nächste Woche in Krakau.“

Ergebnisse 1 Weltcup Damen Kajak:  1. Jessica Fox (AUS) 101,20 (0),  2. Corinna Kuhnle (AUT) 102,78 (2),  3. Ricarda Funk (GER) 103,65 (0),

KSV-Nachwuchs mit tollen Erfolgen in Schwerte

Vier Pokale für KSV-Kanutin Paulina Pirro – Gold und Silber für Christian Rehberg – Schüler-Team mit starkem zweiten Platz

SCHWERTE – Die Nachwuchs-Kanuten des KSV Bad Kreuznach paddelten beim Wettkampf in Schwerte erneut ganz vorne mit. Allen voran Paulina Pirro, die sowohl im Kajak-Einer (K1) als auch im Canadier-Einer (C1) an den Start ging. Die frisch gebackene Deutsche Meisterin im K1 der Schülerinnen A war auch auf der Ruhr eine Klasse für sich und gewann nicht nur in ihrer Parade-Disziplin beide Rennen. Im C1 musste sich Pirro sogar mit den Jungs messen und siegte auch hier an beiden Tagen mit fehlerfreien Läufen. Am Ende fuhr sie mit vier Pokalen nach Hause – so etwas hatte es für das zwölfjährige Talent aus Feilbingert noch nie gegeben.

Ebenfalls stark unterwegs war Christian Rehberg im 23 Teilnehmer großen Feld der Schüler A. Am ersten Tag war der junge KSV-Athlet nicht zu schlagen und siegte vor dem Schwerter Lokalmatador Jonas Büchner. Im zweiten Rennen hatte dann Büchner die Nase vorn und gewann knapp vor Rehberg.

Pascal Roth kam bei den Schülern B im Einzel jeweils auf Platz sechs und überzeugte vor allem im Mannschaftsrennen, wo er zusammen mit Paulina Pirro und Christian Rehberg einen fehlerfreien Lauf hinlegte und eine Sekunde hinter dem Team aus Schwerte zur Silber-Medaille paddelte.

In der jüngsten Altersklasse, den Schülerinnen C, konnte sich Milena gleich zweimal über Silber freuen. Ihr fehlte an beiden Tagen jeweils nur eine Sekunde zum Sieg, der an Lina Hellmeier vom KC Hohenlimburg ging. Im gleichen Rennen feierte Mascha Stambke ihr Wettkampf-Debüt und machte als Sechste dabei eine gute Figur. Sie steigerte sich von Lauf zu Lauf und glänzte im Team-Wettbewerb der Schülerinnen zusammen mit Milena Nikitina in einer Renngemeinschaft schließlich mit einer fehlerfreien Fahrt. Das reichte sogar für Platz drei und damit für ihren ersten Podestplatz.

Knapp am Treppchen vorbei fuhr Bernhard Schraut als Vierter bei den Senioren D und E.

Parallel zur Regatta in Schwerte starteten mit den Kriesingers drei weitere KSVler beim Slalom in Günzburg. Dort belegte Lara Kriesinger bei den Schülerinnen A einen feinen zweiten Platz. Auch Schwester Janina paddelte in die Medaillenränge und wurde Dritte bei den Juniorinnen. Vater und Trainer Ingo Kriesinger dominierte die Leistungsklasse mit einem souveränen Sieg. (sts)

Ricarda Funk feiert Doppelerfolg bei Kanu-EM in Prag

Am zweiten Finaltag der Europameisterschaften im Kanu-Slalom wiederholte Ricarda Funk ihren EM-Erfolg von 2014: Die Kajakspezialistin vom Rhein war als drittletzte Starterin auf den Kurs gegangen und hatte mit einem fehlerfreien Lauf eine Zeit vorgelegt, die die Konkurrenz nicht mehr toppen konnte. Funk gewann mit 1,36 Sekunden Vorsprung vor der Titelverteidigerin Corinna Kuhnle aus Österreich. Dritte wurde die Britin Fiona Pennie. Jasmin Schornberg  aus Hamm beendete das Finale mit Rang acht. „Ich wollte die Linie treffen und in den Aufwärtstoren dann nochmal richtig einen raushauen. Dabei kam es darauf an, das richtige Management zwischen Risiko und Kontrolle zu schaffen, das ist mir gelungen“, erklärte die frischgebackene Europameisterin im Ziel.
In den Mannschaftswettbewerben sorgten die deutschen Damen-Kajaks mit Ricarda Funk, Lisa Fritsche (Halle) und Jasmin Schornberg (Hamm) noch einmal für Jubel im DKV-Team. Die amtierenden Weltmeisterinnen des Vorjahres gewannen mit einem Vorsprung von 2,55 Sekunden EM-Gold vor Österreich und Tschechien. Damit fährt die für den KSV Bad Kreuznach startende Breisigerin zum ersten Mal mit zwei Titeln nach Hause.
Fotograf/in: Rebekka Anton
Text: Thorsten Funk
Abbildung:Ricarda Funk im Ziel.

Erfolgreiche Generalprobe vor der Schüler-DM

Paulina Pirro siegt souverän – Christian Rehberg und KSV-Team auf Platz zwei

NEUSS – Eine Woche vor den Deutschen Schüler-Meisterschaften in Fürth zeigten sich die Nachwuchskanuten von der Nahe beim Wettkampf in Neuss bereits in Top-Form.

Allen voran KSV-Talent Paulina Pirro, die bei den Schülerinnen A im Kajak-Einer mit 18 Sekunden Vorsprung das Rennen dominierte. Pirro ging auch im Canadier-Einer an den Start und errang dort sogar 29 Sekunden vor der Schwerterin Carlotta Haverkamp den Sieg. Auf ihre härteste Konkurrentin, die ein Jahr ältere Lucie Krech aus Gera, trifft Paulina in dieser Saison jedoch erstmals bei der Schüler-DM. „Das wird ein spannendes Duell“, ist sich KSV-Sportwart Walter Senft sicher. Vor zwei Jahren in Neheim-Hüsten holte Grech bei der DM die Gold-Medaille vor Pirro. Jetzt will sich die Zwölfjährige aus Feilbingert revangieren.

Ein Kandidat für das DM-Finale dürfte auch Christian Rehberg sein. Der 14-jährige KSV-Kanute paddelte bei den Schülern A trotz vier Strafsekunden in jedem Lauf auf einen starken zweiten Platz hinter Marten Konrad aus Dormagen. Mit einer Berührung weniger, wäre es sogar Gold gewesen.

In der Altersklasse der Schülern B fuhr Pascal Roth ein prima Rennen und landete auf Rang vier. Zusammen mit Paulina Pirro und Christian Rehberg gab es für Roth dann aber noch Silber in der Mannschaft. Das KSV-Trio konnte nur vom Team aus Schwerte geschlagen werden.

Milena Nikitina und Emily Eigelsbach paddelten mit klasse Läufen zu Gold und Silber bei den Schülerinnen C. Da diese Altersklasse jedoch nicht an der Schüler-DM teilnimmt, müssen die beiden KSV-Girls noch ein Jahr auf ihre erste Deutsche Meisterschaft warten.

Im Rennen der männlichen Jugend erkämpfte sich Tom Pahl einen hervorragenden dritten Platz. Rüdiger Eigelsbach wurde Zweiter bei den Senioren A und Bernhard Schraut Vierter bei den Senioren D. (sts)

FUNK LÖST WM-TICKET FÜR RIO 2018

Mit drei Siegen und dem Idealwert von null Punkten schließt die Bad Breisigerin Ricarda Funk souverän die diesjährige Qualifikationsserie ab.

Im Einerkajak der Damen hat Ricarda Funk nichts anbrennen lassen. Im Gegenteil: Mit drei souveränen Siegen und einem zweiten Platz dokumentierte die Slalomkanutin des KSV Bad Kreuznach ihre Ausnahmestellung in Deutschland. Funk gewann an den zwei Wettkampf-Wochenenden drei der vier Rennen im Kajak-Einer und sicherte sich damit ihr WM-Ticket für Rio. Spannend machte es hingegen die Teamkollegin Lisa Fritsche, die aus den ersten zwei Qualifikationsrennen in Augsburg einen Streichwert mitgebracht hatte und so am letzten Tag noch abliefern musste. Am Ende sicherte sich Fritsche durch einen zweiten Platz im letzten Rennen ihren Startplatz für Rio.  Dritte wurde Jasmin Schornberg, die sich ebenso wie Funk bereits am Vortag qualifiziert hatte. Damit steht dasselbe Team wie 2017 auch dieses Jahr wieder an dem Start. Das Trio wurde letztes Jahr Weltmeister, die Rheinländerin gewann zudem Bronze im Einzelwettbewerb.

Die nächsten Meilensteine der diesjährigen Saison sind die Europameisterschaften in Prag (1.-3. Juni) . Es schließt sich die Weltcupserie mit fünf Rennen in Liptovsky Mikulas (Slowakei), Krakau (Polen), Augsburg, Ivrea (Italien), Tacen (Slowenien) sowie La Seu D’Urgell (Spanien) an. Danach wird sich die deutsche Nationalmannschaft vor allem der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften vom 26. Bis 30. September in Rio de Janeiro (Brasilien) widmen. Die Junioren und U23 Nationalmannschaften fahren ihre Weltmeisterschaften im italienischen Ivrea (17. – 22. Juli) und die Europameisterschaften im slowakischen Bratislava vom 23. bis 26. August aus.

Endstand nach vier Qualifikationsrennen

Kajak Damen:
1. Ricarda Funk KSV Bad Kreuznach (0)
2. Jasmin Schornberg KR Hamm (4)
3. Lisa Fritsc.he BSV Halle (9)

Fotograf/in: Waltraud Senft
Text: Thorsten Funk
Abbildung: Ricarda Funk

RICARDA FUNK GEWINNT BEI WM-QUALIFIKATION IN AUGSBURG DOPPELT

Am zweiten Tag der nationalen WM-Qualifikation der deutschen Slalom-Kanuten hat sich Ricarda Funk erwartungsgemäß in Führung im Kampf um die WM-Tickets gebracht. Die Rheinländerin konnte nach den ersten beiden Wettkampftagen der viertägigen Qualifikationsserie einen Doppelerfolg feiern.

So entschied Funk beide Rennen der Damen im Kajak-Einer für sich. Während am ersten Wettkampftag die Entscheidung mit 0,4 Sekunden noch knapp ausfiel, wurde das Ergebnis am zweiten Tag deutlicher: Die für den KSV-Bad Kreuznach startende Breisigerin setzte sich mit souveränen sieben Sekunden Vorsprung von der Konkurrenz ab und gewann mit einem fehlerfreien Lauf vor Jasmin Schornberg (KR Hamm) und Lisa Fritsche aus Halle. „Ich bin happy – das war ein geiler Lauf. Ich bin an Tor 22 ein bisschen zu eng an der Torstange geblieben und musste ein wenig warten, aber es war klar, dass jetzt alles passen muss. Ein guter Einstieg, mit zwei Siegen kann ich beruhigt in die nächsten Wettkämpfe gehen“, so Funk nach ihrem Doppelerfolg. Jasmin Schornberg und Cindy Pöschel (LKC Leipzig) belegten am Vortag Platz zwei und drei.

Im Kanupark Markkleeberg bei Leipzig werden am kommenden Wochenende die verbleibenden zwei Entscheidungen ausgefahren. Nach vier Wettbewerben können alle Aktiven ihr schlechtestes Ergebnis streichen, die drei niedrigsten Platzziffern kommen in die Wertung. Pro Kategorie starten die drei besten Boote bei den Weltmeisterschaften im September auf dem Olympiakurs von 2016 in Rio de Janeiro (Brasilien).

Ergebnisse, nationale WM-Qualifikation, Rennen 2 von 4 in Augsburg

Zweiter Wettkampftag

Damen, Kajak-Einer: 1. Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach) 108,08 (0), 2. Jasmin Schornberg (KR Hamm) 115,44 (0), 3. Lisa Fritsche (BSV Halle) 116,29 (2)

Zwischenstand: 1. Funk 0, 2. Schornberg 4, 3. Apel 13, 4. Pöschel 14

Erster Wettkampftag

Damen, Kajak-Einer: 1. Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach) 111,30 (2), 2. Jasmin Schornberg (KR Hamm) 111,72 (0), 3. Cindy Poeschel (LKC Leipzig) 116,63 (4)

Tolle Erfolge bei der „Westdeutschen“

Paulina Pirro distanziert die Konkurrenz – Stefan Senft siegt bei den Senioren

HOHENLIMBURG – Eine Woche nach den grandiosen Erfolgen bei der Süddeutschen Meisterschaft sind die Kreuznacher Slalom-Kanuten mit einem kleinen Aufgebot zur „Westdeutschen“ nach Hagen-Hohenlimburg gereist, um sich mit der Konkurrenz aus Nordrhein-Westfalen bei deren Landesmeisterschaft zu messen – und das erneut mit großartigen Ergebnissen: Das achtköpfige KSV-Team stand insgesamt neunmal auf dem Treppchen.

Bei den jüngsten Starterinnen, den Schülerinnen C kämpften sich die beiden KSV-Girls Milena Nikitina und Emily Eigelsbach erneut in die Medaillenränge und konnten nur von der Hohenlimburgerin Lina Hellmeier auf deren Hausstrecke geschlagen werden. Dabei steigerte sich Milena Nikitina im zweiten Lauf um zehn Sekunden und paddelte so von Position drei auf den Silber-Rang, knapp gefolgt von Emily Eigelsbach, die Bronze gewann.

Ebenfalls Bronze und damit seine erste Einzel-Medaille errang Pascal Roth bei den Schülern B. Auch er konnte im zweiten Durchgang noch einmal zulegen und dadurch seinen dritten Platz aus dem ersten Lauf gegen die NRW-Konkurrenz halten. Auch im Team-Wettbewerb ging es für Pascal Roth zusammen mit Paulina Pirro und Christian Rehberg aufs Siegerpodest. Trotz fünf Torstabberührungen des KSV-Trios reichte es durch die schnelle Fahrzeit am Ende für eine weitere Bronze-Medaille.

Überhaupt schien „Bronze“ für den KSV-Nachwuchs die Farbe der Veranstaltung zu sein, denn sowohl Tom Pahl im Feld der männlichen Jugend als auch Christian Rehberg bei den Schülern A kamen im Kajak-Einer mit starken Leistungen jeweils als Dritte ins Ziel.

Zu überzeugen wusste auch Paulina Pirro im Rennen der Schülerinnen A. Sie meisterte die Strecke auf der Lenne, wo im nächsten Jahr die Deutschen Meisterschaften der Jugend, Junioren und Leistungsklasse ausgetragen werden, mit Bravour. Am Ende siegte sie mit mehr als 27 Sekunden Vorsprung vor Carlotta Haverkamp aus Schwerte. In einer Renngemeinschaft Rheinland-Pfalz fuhr die KSV-Athletin zusammen mit Enrico Dietz vom RKV und dem Zweibrücker Simon Schiel zu einem weiteren Sieg als C1-Trio.

Ebenfalls ganz oben auf dem Treppchen stand auch KSV-Trainer Stefan Senft, der sichtlich Spaß auf dem Wildwasserparcours hatte. Bei den Senioren A und B holte er mit einer Fahrzeit von 112,16 Sekunden den Sieg vor Boris Beuten von der KST Rhein-Ruhr. Rüdiger Eigelsbach kam mit einer soliden Fahrt auf Rang sieben. Im unter Flutlicht ausgetragen Mannschaftsrennen erkämpfte sich Eigelsbach zusammen mit Senft und Tom Pahl unter den 18 Teams ebenfalls den siebten Platz. (sts)

Medaillenregen bei Süddeutscher Meisterschaft

KSV-Kanuten paddeln 13mal aufs Podest – Paulina Pirro erfolgreichste Sportlerin

GROSSBLITTERSDORF – Die Kreuznacher Slalom-Kanuten haben bei der Süddeutschen Meisterschaft auf der Saar kräftig abgeräumt. Allen voran die Athleten des KSV, die am Wehr zwischen Klein- und Großblittersdorf insgesamt 13 Podestplätze einfuhren, darunter siebenmal Gold.

Erfolgreichste Sportlerin war KSV-Sternchen Paulina Pirro, die bei den Schülerinnen A nicht nur im Kaja-Einer (K1) den Titel gewann, sondern sich auch im Canadier-Einer (C1) gegen starke Konkurrentinnen aus Rosenheim durchsetzte und im C1-Team ebenfalls ganz oben auf dem Treppchen stand. Vereinskameradin Lara Kriesinger sorgte im K1 mit einem starken zweiten Platz hinter Pirro sogar für einen Kreuznacher Doppelsieg.

Gleich zweimal Gold erkämpfte sich Laras Schwester Janina Kriesinger. Sie entschied das Rennen der Juniorinnen deutlich mit zehn Sekunden Vorsprung für sich und siegte zudem in einer Renngemeinschaft (RG) bei den Frauen-Teams.

Silber und Bronze gab es für Milena Nikitina und Emily Eigelsbach bei den Schülerinnen C. Milena Nikitina wurde zusammen mit Lara Kriesinger und der Zweibrückerin Britta Jung zudem Vizemeisterin im Team-Wettbewerb der Schülerinnen.

Christian Rehberg (KSV) verfehlte im K1 als Vierter das Siegerpodest knapp, im Team-Wettbewerb wurde er zusammen mit Paulina Pirro und Pascal Roth Fünfter.

Weitere Medaillen für den KSV gab es durch den Sieg von Rüdiger Eigelsbach bei den Senioren A und den Vizemeistertitel von Stefan Senft bei den Senioren B. Im Rennen der Senioren D musste sich Bernhard Schraut nur um eine knappe Sekunde geschlagen geben. Hier ging Gold an RKV-Routinier Alexander Kagan.

In brillanter Form präsentierte sich KSV-Athlet Tom Pahl. Mit satten fünf Sekunden Vorsprung vor dem Augsburger Alexander Kempfle sicherte er sich den Titel im Feld der männlichen Jugend. Zusammen mit den Junioren Paul List und Maurice Suljic erkämpfte sich Pahl im KSV-Team zudem die Silber-Medaille.

Für eine kleine Sensation sorgte zum Abschluss das Männer-Trio des KSV. Mit einem fehlerfreien und kämpferisch starken Lauf holten sich Ingo Kriesinger, Thorsten Graubner und Robin Senft den Süddeutschen Meistertitel vor den favorisierten Teams aus Waldkirch und Hessen. Zuvor hatte Kriesinger in der Leistungsklasse ebenfalls den Titel gewonnen und sich Graubner (10.) und Senft (12.) für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert.

„Von den jüngsten C-Schülerinnen bis zu den Senioren haben wir in allen Altersklassen ganz vorne mitgemischt“, freute sich KSV-Sportwart Walter Senft über die Leistungen seiner Schützlinge. „Fast jeder unserer Sportler ist mit einer Medaille nach Hause gefahren.“ (sts)

Funk holt Bronze bei Weltranglistenrennen in Markkleeberg

Die Bad Breisigerin Ricarda Funk hat beim Weltranglistenrennen die Bronzemedaille gewonnen.

Die Weltcup-Gesamtsiegerin und WM-Dritte des Vorjahres erlaubte sich eine Zwei-Sekunden-Strafe und fand insgesamt nicht zur optimalen Linie: „Es war eine anspruchsvoll gehangene Strecke. Ein Tor habe ich berührt und bin auch sonst nicht immer auf Kurs gewesen“, resümierte Funk. Dabei hatte die für den KSV Bad Kreuznach startende Rheinländerin das Gold schon auf dem Paddel, denn ohne die Zeitstrafe hätte es noch für den Sieg gereicht. Dieser ging am Ende an die Polin Natalia Pacierpnik, die auf dem schwierigen Kurs im Markkleeberger Wildwasserpark die beste Linie fand und als einzige fehlerfrei blieb. Silber holte sich die Österreicherin Corinna Kuhnle.
„Wir hatten ein hochklassiges internationales Starterfeld, in dem wir uns messen konnten. Drei Wochen vor den nationalen Qualifikationen war dieses Rennen die erste Standortbestimmung“, sagt DKV-Chefcoach Michael Trummer. Die ersten beiden von vier Rennen der diesjährigen Qualifikationsserie um die WM-Tickets steigen am 28. und 29. April auf dem Olympiakurs von 1972 in Augsburg.

Fotograf: Rebekka Anton
Text: Thorsten Funk
Abbildung: Ricarda Funk

Ricarda Funk gewinnt das zweite Jahr in Folge das ICF World Ranking Race in Solkan

Bad Breisig – Ricarda Funk gewinnt das zweite Jahr in Folge das ICF World Ranking Race im slowenischen Solkan und behauptet damit ihre Führung in der Rangliste der 275 geführten Sportler aus aller Welt. 

Dabei lieferte die Weltcupsiegerin und Teamweltmeisterin des Vorjahres eine überzeugende Vorstellung ab: Funk konnte den Qualifikationslauf, das Halbfinale und den Finallauf für sich entscheiden.

Die für den KSV Bad Kreuznach startende Rheinländerin gewann souverän mit rund 4 Sekunden Vorsprung vor ihrer Teamkameradin Jasmin Schornberg aus Hamm. Die Bronzemedaille ging an die Lokalmatadorin Ursa Kargelj. Vierte wurde Anna Faber vom WSC Bayer Dormagen.

Ergebnisse ICF World Ranking Race

  1. FUNK RICARA GER 96.12 0 96.12 0.00
  2. SCHORNBERG JASMIN GER 100.04 0 100.04 +3.92
  3. KRAGELJ URSA SLO 99.63 2 101.63 +5.51

Text: Thorsten Funk

Foto: Jochen Meyer

Winterlicher Saisonstart für KSV-Kanuten

Zahlreiche Medaillenplätze – Paulina Pirro siegt souverän

WALDKICH – Bei Neuschnee und frostigen Temperaturen sind die Slalom-Kanuten des KSV Bad Kreuznach in Waldkirch im Schwarzwald in die neue Wettkampfsaison gestartet. Die winterlichen Bedingungen taten den Wassersportlern von der Nahe jedoch keinen Abbruch und es wurden in fast allen Rennen Medaillenplätze eingefahren.

Den ersten Podestplatz aus Kreuznacher Sicht erkämpfte sich die neunjährige KSV-Kanutin Milena Nikitina bei den Schülerinnen C. Mit einem fehlerfreien Lauf lag sie am Ende nur 2,6 Sekunden hinter der Zweibrückenerin Britta Jung auf Rang zwei.

Ebenfalls Silber errang KSV-Athlet Christian Rehberg, der sich mit einer kämpferisch starken Leistung im Kajak-Einer der Schüler A nur Lokalmatador Luis Erschig geschlagen geben musste.

Nicht zu schlagen war einmal mehr KSV-Sternchen Paulina Pirro, die das Rennen der Schülerinnen A mit satten 14 Sekunden Vorsprung vor Mia Hinn aus Waldkirch für sich entscheiden konnte. Pascal Roth (KSV) paddelte im 16 Teilnehmer starken Feld der B-Schüler mit einer schönen Leistung auf Platz sechs.

Bei seinem Debüt in der Jugendklasse steigerte sich Tom Pahl (KSV) im zweiten Lauf um fünf Sekunden und schob sich damit von Rang vier noch auf Platz zwei – ein hervorragendes Ergebnis.

Im Rennen der Senioren A-C holte KSV-Trainer Stefan Senft Bronze, Bernhard Schraut siegte bei den Senioren D.

In den abschließenden Mannschaftswettbewerben fuhren die KSV-Schüler Christian Regberg, Paulina Pirro und Pascal Roth einen starken Lauf und gewannen Silber hinter Waldkirch, aber noch vor dem Team aus Hanau. Für den krönenden Abschluss sorgten Tom Pahl und Stefan Senft, die zusammen mit Holger Jung (WSF Zweibrücken) in einer Renngemeinschaft Rheinland-Pfalz durch ihren fehlerfreien Lauf bei den Männer-Mannschaften den Sieg erringen konnten.

Einen Tag vor dem nationalen Saisonauftakt in Waldkirch starteten die KSV-Kanuten Paulina Pirro und Tom Pahl bereits bei einem Wettkampf im französischen Hünigen am Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Schweiz. Die Rennen wurden in jeweils zwei Slalom- und zwei Sprint-Läufen ausgetragen, die alle addiert wurden. Dabei gewann Paulina Pirro, die als Schülerin in der weiblichen Jugenklasse startete, alle vier Läufe und damit auch die Gesamtwertung. Tom Pahl holte in der Gesamtwertung der männlichen Jugend die Bronze-Medaille. (sts)

Funk gewinnt Silber in Australien

Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach) hat am ersten Finaltag in Australien die Silbermedaille im Kajak-Einer gewonnen.

Die 25-Jährige aus Bad Breisig musste sich bei den Australien Open in Penrith nur der Lokalmatadorin Jessica Fox geschlagen geben. Nach ihrem Halbfinalsieg erlaubte sich Funk im Finallauf bereits an Tor eins eine Torstabberührung, kassierte 2 Strafsekunden und fand insgesamt nicht zur optimalen Linie. „Gleich am ersten Tor habe ich berührt und auch sonst bin ich nicht richtig ins Rennen gekommen. Aber ich bin zufrieden, denn leicht war die Strecke heute nicht.“  sagte Funk nach dem Wettkampf. Die Australierin Fox nutzte ihren Heimvorteil und gewann souverän mit 3,47 Sekunden Vorsprung. Bronze ging an Kate Eckhardt, ebenfalls aus Australien. Teamkameradin Caroline Trompeter konnte den achten Platz im Finale der besten Zehn belegen. Die dritte Deutsche im Bunde, Selina Jones aus Augsburg, wurde im Halbfinale 14.

Ergebnisse Damen-Kajak Finale: 1. Jessica FOX (AUS) 103,77 (0), 2 Ricarda FUNK (GER/KSV Bad Kreuznach) 107.24 (2), 3. Kate ECKHARDT (AUS) 107.77 (0), 8. Caroline TROMPETER (GER/Hanau) 121.46 (4)

 

Foto/Fotograf: Franz Anton
Abbildung: Ricarda Funk
Text: Thorsten Funk

 

Gerhard Merkelbach unterstützt KSV-Nachwuchs-Team

Schon seit vielen Jahren unterstützt Gerhard Merkelbach die Leistungsträger und die talentierten Nachwuchssportler des Kanu-Sport-Vereins Bad Kreuznach. Die Angebotede des Fitness-Centers Merkelbach haben wesentlich zu der tollen Leistungsentwicklung der Slalomkanuten beigetragen. In 2017 gab es für die KSV-Schüler bei der Deutschen Meisterschaft 1 x Gold, 1 x Silber und 2 x Bronze.
Beim „Back Check“ (siehe Foto) wurden Tom Pahl, Paulina Pirro und Christian Rehberg auf das Vorbereitungs-Programm für die neue Saison 2018 eingestellt.

Wüste, Eis und Kängurus

Von den Winter-Trainingslagern der Kanuslalom-Sportler –

Die KSV-Sportlerin Ricarda Funk auf ihrem Weg in die Saison 2018

Das Kanuslalom eine Sommersportart ist, liegt auf der Hand. Da allerdings eine gute Form bereits im Frühjahr erreicht sein muss, ist ebenso völlig klar, dass besonders im Winter hohe Trainingsumfänge erbracht werden müssen.

Frei nach dem Motto „die Medaillen sind im Schnee vergraben“ wird das Wintertraining daher auch bei deutlichen Minustemperaturen aufrechterhalten.

Neben dem Ausdauertraining auf dem Zahmwasser, welches bei Kälte noch gut absolvierbar ist, ist gleichermaßen das Training der sogenannten Wildwasserfähigkeiten von besonderer Bedeutung.

Dank moderner Ausrüstung ist ein Wildwassertraining zwar bei großer Kälte möglich, aber trotzdem ist das Paddeln in einem Cocktailbecher mit Eisklumpen weder optimal noch ein großer Spaß.

Daher überbrückt die Bad Breisigerin Ricarda Funk diesen Winter mit zwei Wildwasser-Trainingslagern in wärmeren Gefilden: Die erste Etappe führt die für den KSV Bad Kreuznach startende Rheinländerin in die Wüste nach Dubai, genauer gesagt in das Emirat Abu Dhabi, an die Grenze zum Oman, rund 160 Kilometer südöstlich der Stadt Abu Dhabi. Dort liegt mitten im Wüstensand ein Wildwasserpark, der bei Temperaturen von etwa 20 Grad Celsius ein angenehmes Training ermöglicht.

Wüstentraining

Blick auf den Wildwasserpark in der Wüste

Am 05. Februar geht es dann unter der Leitung des Bundestrainers Michael Trummer weiter zur zweiten Etappe nach Penrith (Australien). Das etwa eine Stunde von Sydney, am Fuß der Blue Mountains gelegene „Penrith Whitewater Stadium“ war der Austragungsort für die Kanu-Slalom-Veranstaltungen während der Olympischen Spiele von Sydney 2000.

Dieser künstliche Wildwasser Kurs wird Jahr für Jahr von vielen Nationen zum Warmwassertraining aufgesucht. Gleichzeitig findet mit dem ersten internationalen ICF Worldranking Race der Start in die neue Saison 2018 statt. Hier trifft Funk wieder auf ihre stärkste Konkurrentin, Jessica Fox. Während Funk in der vergangenen Saison den Weltcup für sich entscheiden konnte, hatte die Australierin bei der letzten WM im französischen Pau die Nase vorn.

Foto im Eis: Thomas Lohnes

Redaktion RicardaFunk.de
Thorsten Funk
Postfach 1134
53498 Bad Breisig

KSV-Senioren verteidigen Team-Titel

Bei den „German Masters“ holen Stefan Senft und Ingo Kriesinger auch im Einzel Gold

ZEITZ – Zum Saisonabschluss haben es die Slalom-Kanuten des Kanu-Sport-Vereins Bad Kreuznach noch einmal richtig krachen lassen. Gleich drei Titel bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren bescherten dem KSV in Zeitz die erfolgreichsten „German Masters“ der Vereinsgeschichte.

Die erste Goldmedaille für den KSV erkämpfte sich Stefan Senft bei den Senioren B (40-49 Jahre). Bereits im ersten Lauf war Senft in seinem Rennen mit der schnellsten Fahrzeit unterwegs, zwei Torstabberührungen verhinderten jedoch die Führung. Der zweite Durchgang war dann zwar eine Sekunde langsamer, aber dafür fehlerfrei. So siegte der 46jährige KSV-Trainer am Ende mit gut zwei Sekunden Vorsprung vor David Krajnik (KST Rhein-Ruhr) und Thomas Schütz (MKV Berlin). „Die Slalomstrecke auf der Weißen Elster scheint mir gut zu liegen“, freute sich Senft, der vor sieben Jahren an gleicher Stelle seinen letzten Masters-Titel im Kajak-Einer gewonnen hatte.

Vereinskamerad Ingo Kriesinger, der erstmals in der Altersklasse der Senioren C (50-59 Jahre) startete, setzte in eindrucksvoller Manier seine Erfolgsserie aus der B-Klasse fort und fuhr mit der Regattabestzeit von 77,77 Sekunden erneut zum DM-Titel – mittlerweile zum vierten Mal in Folge. Damit lag er im 36 Teilnehmer starken Feld mehr als drei Sekunden vor dem ehemaligen Weltmeister und Olympia-Dritten von Atlanta Thomas Becker aus Dormagen.

Bei den Senioren D (60-69 Jahre) erreichte RKV-Kanute Alexander Kagan einen schönen fünften Rang, eine knappe Sekunde und damit einen Platz vor KSVler Bernhard Schaut, der ebenfalls einen klasse Wettkampf absolvierte. Irina Zaikina (RKV) wurde bei den Seniorinnen C Zwölfte.

In der jüngsten Seniorenklasse A (32-39 Jahre) kam Rüdiger Eigelsbach, der sich im KSV auch als Nachwuchstrainer engagiert, mit soliden Läufen auf einen guten achten Platz. Eigelsbachs Fokus lag jedoch vor allem auf dem Team-Wettbewerb, bei dem er zusammen mit Kiesinger und Senft als Titelverteidiger an den Start ging. Und wie schon im Vorjahr war Eigelsbachs Kampfgeist im Mannschaftsrennen kaum zu überbieten. „Wir haben Rüdiger wieder in die Mitte genommen“, erklärte Stefan Senft die Überlegungen, wer an welcher Position fährt. „Da wird er quasi von Ingo gezogen und ich drücke von hinten. So ist er wieder einmal über sich hinausgewachsen.“

Mit dieser Taktik, einem fehlerfreien Lauf und der schnellsten Fahrzeit paddelte das KSV-Trio schließlich unter 22 Teams vor der Renngemeinschaft Sachsen-Anhalt und dem WSF Köln zum erneuten Titelgewinn. Und das in einem sehr engen Rennen, bei dem die ersten acht Mannschaften allesamt ohne Strafsekunden unterwegs waren. „Mit einer Berührung wäre es schon Rang drei gewesen, mit noch einer Platz vier“, erläuterte Senft. Im Ziel konnte Rüdiger Eigelsbach die Titelverteidigung kaum fassen, weinte Tränen vor Glück. „Das war schon sehr emotional“, sagte Eigelsbach anschließend bei der Siegerehrung. „Ich bin glücklich und dankbar, dass ich das mit Stefan und Ingo erleben darf.“ Sein Ziel für die nächsten „German Masters“ ist klar: „Da versuchen wir den Hattrick.“ (sts)

WM-Gold und Bronze für Ricarda Funk

KSV-Athletin gewinnt bei den Kanu-Slalom-Weltmeisterschaften  Gold mit der Mannschaft und Bronze im Kajak-Einer

Weltcup-Gesamtsiegerin Ricarda Funk paddelte zum sechsten Mal in einem Einzelrennen dieser internationalen Saison aufs Podium. Hinter Jessica Fox (Australien) und Jana Dukatova aus der Slowakei gewann sie zum Abschluss eines langen Wettkampfjahres Bronze. Im Ziel zollte sie zunächst der souveränen Leistung der neuen Weltmeisterin Respekt: „Jessy hatte einen erstklassigen Lauf hingelegt. Ich wusste, um das zu schaffen, muss man gutes Wasser haben und es muss wirklich alles perfekt sein. Ich wollte aber die Linie fahren, die ich mir vorgenommen habe, die Linie, die für mich passt, egal, was die anderen machen. Das hat sich ausgezahlt, ich habe Bronze gewonnen und ich bin megahappy. Das war für mich eine Saison, die schwer zu toppen ist“, strahlte die 25-Jährige Sportsoldatin. Teamkameradin Lisa Fritsche (Halle) belegte Rang sechs, Jasmin Schonberg aus Hamm, wurde im Halbfinale 14.

Weltmeisterin wurde die Top-Athletin des KSV Bad Kreuznach mit der Mannschaft der Damen Kajak-Einer. Ricarda Funk, Jasmin Schornberg und Lisa Fritsche paddelten im voll besetzten Wildwasserstadion von Pau die zweitschnellste Zeit, blieben dabei aber fehlerfrei. Das deutsche Trio war bereits als vierte von 17 Mannschaften auf den Kurs gegangen, konnte bis zum Schluss die Führung halten und gewann vor den Mannschaften Österreichs und Australiens mit einem gut abgestimmten und flüssigen Lauf.

Ricarda Funk gewinnt erneut den Gesamt-Weltcup

Mit vier Siegen und einem dritten Platz entscheidet die Top-Athletin des KSV Bad Kreuznach den Gesamt-Weltcup souverän für sich.

Im Kajak-Einer der Damen war Ricarda Funk auch im fünften Rennen der Saison nicht zu schlagen. Die Rheinländerin paddelte im spanischen La Seu d’Urgell zu ihrem vierten Sieg in Serie und zu einem souveränen Erfolg in der Weltcup-Gesamtwertung: „Ich kann es einfach gar nicht glauben, bin einfach nur megahappy. Im Finale musste ich ein wenig auf Risiko gehen, die Tore fünf und sechs waren eine schwierige Kombination. Dann habe ich versucht, eine Hammerlinie zu fahren und einfach alles gegeben“, sagte Ricarda Funk, die wie vor einer Woche vor der australischen Olympiadritten Jessica Fox (Australien) gewann. Dritte wurde heute auf ihrer Heimstrecke Olympiasiegerin Maialen Chorraut (Spanien). Jasmin Schornberg (Hamm) schied als Zwölfte im Halbfinale aus, Caroline Trompeter (Hanau) und Lisa Fritsche (Halle/S.) bereits am Freitag in der Qualifikation.

Ricarda Funk zeigte über die gesamte Weltcup-Saison eine hohe Konstanz und nutzte dabei den Vorteil von zwei Heimweltcups in Augsburg und Leipzig, war aber auch in Tschechien, Italien und schließlich in Spanien erfolgreich. Mit Blick auf die anstehende WM im französischen Pau mahnt  DKV-Cheftrainer Michael Trummer allerdings zur Besonnenheit: „Jetzt hoffe ich, dass wir die Form bis zur WM halten können und nicht zu selbstsicher werden.  Denn wenn die Entscheidung über den Titel in nur einem einzigen Lauf fällt, dann muss einfach alles passen.“

Paulina Pirro besiegt die Deutsche Meisterin

KSV-Talent gewinnt in Dorsten beide Rennen – Emily Eigelsbach paddelt erstmals aufs Podest

DORSTEN – Mit einem kleinen Team von sechs Sportlern besuchten die Slalomkanuten des KSV Bad Kreuznach die Regatta in Dorsten.

Dabei ging es für Paulina Pirro nach ihrem vorzeitigen Altersklassenwechsel in die Gruppe der 13- und 14-jährigen A-Schülerinnen erstmals gegen die starke Konkurrenz aus Nordrhein-Westfalen. Pirro ließ sich davon nicht beeindrucken, fuhr wie gewohnt auf Angriff und lag im ersten Rennen bereits nach dem ersten Durchgang auf Rang zwei. Im zweiten Lauf fuhr die elfjährige KSV-Nachwuchsathletin dann noch einmal fünf Sekunden schneller und siegte schließlich mit einer halben Sekunde Vorsprung vor der amtierenden Deutschen Meisterin Nele Baikowski aus Dormagen. Auch am zweiten Wettkampftag war Paulina Pirro in ihrem Kajak nicht zu stoppen und bezwang die DM-Siegerin erneut. In ihrer Nebendisziplin, dem Canadier-Einer, holte Pirro zudem zweimal Bronze.

Bei den männlichen Schülern A verbesserte sich Christian Rehberg nach Rang zwölf im ersten Rennen gegen starke Konkurrenz auf einen guten achten Platz.

Erstmals aufs Siegerpodest paddelte Emily Eigelsbach in der jüngsten Altersklasse, den Schülerinnen C. Am ersten Wettkampftag durch jeweils ein verfehltes Tor noch an sechster Stelle, erkämpfte sich das achtjährige KSV-Talent zum Abschluss Platz drei. Vereinskameradin Milena Nikitina zeigte ebenfalls eine tolle Leistung und wurde zweimal Vierte.

Nachwuchstrainer Rüdiger Eigelsbach, der die Schüler auf dem Wettkampf betreute, holte bei den Senioren A mit zwei fehlerfreien Läufen Bronze. Im Rennen der Senioren D/E gewann Bernhard Schraut Silber. (sts)

Ricarda Funk siegt im italienischen Ivrea

Am zweiten Tag des vierten Kanuslalom-Weltcups der Saison in Ivrea hat KSV-Athletin Ricarda Funk Gold für das Team des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) gewonnen und ihre Führung in der Gesamtweltcupwertung ausgebaut.

Ricarda Funk feierte trotz eines Fahrfehlers ihren dritten Weltcuperfolg in Serie im Kajak-Einer der Damen. „Ich bin an einer Stelle etwas abgerutscht, hab mir noch eine Berührung geleistet, so dass ich eher mit Platz fünf oder so gerechnet hätte – dann der Blick auf die Anzeigetafel – alles ok, cool“, fand Ricarda Funk, die vor dem Finale nächste Woche in Spanien nun schon 53 Punkte Vorsprung in der Gesamtwertung auf die Slowakin Jana Dukatova hat. Dennoch wird es im spanischen Seu d’ Urgel noch einmal spannend, denn das Weltcupfinale zählt doppelt.

Zweite in Ivrea wurde Jessica Fox (Australien) vor Lisa Leitner (Österreich). Lisa Fritsche (Halle) verpasste den Finaleinzug als Elfte knapp, Jasmin Schornberg (Hamm) und Caroline Trompeter (Hanau)belegten die Ränge 21 und 25.

„Das ist heute ein optimales Ergebnis“, freute sich auch DKV-Chefcoach Michael Trummer über den Sieg von Ricarda Funk. „Sie ist die Aktion sehr konzentriert, sehr professionell angegangen, hatte zwar kleinere Fahrfehler, aber auch die Konkurrenz musste heute auf einer sehr anspruchsvollen Strecke kämpfen. Das Team fährt jetzt weiter nach Spanien zum Weltcupfinale. Jenseits der guten Ergebnisse dieses Wochenendes gibt es trotzdem noch ein wenig zu tun im Hinblick auf die WM-Vorbereitung – vor allem dort wollen wir erfolgreich sein.“

KSV-Kanuten dominieren die Schülerrennen

Paulina Pirro siegt sowohl im Kajak als auch im Canadier

WISSMAR – Die Slalom-Kanuten des KSV Bad Kreuznacher präsentierten sich beim Wettkampf im hessischen Wißmar in ausgezeichneter Form und fuhren im Schüler- und Seniorenbereich zahlreiche Siege und Podestplätze ein.

Der ausgiebige Regen in der Nacht von Freitag auf Samstag verwandelte die sonst eher beschauliche Lahn zu einem schnellfließenden Fluss, wodurch der Slalomparcours einige Tücken bekam, mit denen nicht nur die jüngsten Sportler zu kämpfen hatten. Die Kanuten von der Nahe ließen sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen und wurden von ihren Trainern bestens auf die gegenüber dem Training veränderten Strömungsverhältnisse eingestellt.

Erfolgreichste Sportlerin war KSV-Talent Paulina Pirro, die nach ihrem vorzeitigen Alterslassenwechsel zu den Schülerinnen A eindrucksvoll unter Beweis stellte, dass sie auch mit den älteren Konkurrentinnen mithalten kann. Pirro siegte an beiden Tagen sowohl in ihrer Paradedisziplin, dem Kajak-Einer (K1), als auch im Canadier (C1). „Den wollte ich eigentlich nur mal zum Spaß ausprobieren, aber es lief dann besser als erwartet“, freute sich die 12jährige Nachwuchsathletin, die in der anfangs noch ungewohnten Disziplin eine gute Figur machte.

Große Fortschritte waren bei Vereinskameradin Milena Nikitina zu sehen, die in der jüngsten Altersgruppe, den Schülerinnen C, die Gold-Medaille gewann und bei den Jungs sogar auf Rang drei gepaddelt wäre.

KSV-Athlet Tom Pahl demonstrierte bei den Schülern A mit schnellen, fehlerfreien Läufen seine derzeitige Klasse und siegte jeweils vor Felix Korn aus Hanau. Pahls Teamkollege Christian Rehberg erkämpfte sich an beiden Tagen Bronze. KSV-Neuling Pascal Roth, der erst in dieser Saison mit den Slalomwettkämpfen begonnen hatte, zeigte schöne Läufe und wurde bei den B-Schülern Siebter.

Bei den Senioren B/C lieferte sich KSV-Trainer Stefan Senft ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Saarbrücker Jörg Blees, das der Kreuznacher jedoch beide Male für sich entscheiden konnte. KSVler Bernhard Schraut errang zweimal Silber bei den Senioren D/E.

In den Mannschaftswettbewerben demonstrierten Tom Pahl, Paulina Pirro und Christian Rehberg erneut, dass sie bei den Schülern in dieser Saison das beste Vereinsteam sind. Das KSV-Trio siegte an beiden Tagen vor der Mannschaft aus Hanau. Pascal Roth und Milena Nikitina kamen in einer Renngemeinschaft jeweils auf Rang fünf. Bronze erkämpften sich bei den Herren Stefan Senft und Bernhard Schraut zusammen mit Wolfgang Ernst aus Saarlouis. (sts)

Führung im Weltcup ausgebaut

Erneuter Weltcup-Sieg für Ricarda Funk

MARKKLEEBERG – Ricarda Funk hat wie schon in der Vorwoche in Augsburg das Rennen der Damen im Kajak-Einer gewonnen. Die Weltcup-Titelverteidigerin vom KSV Bad Kreuznach legte im Kanupark Markkleeberg einen blitzsauberen, fehlerfreien Finallauf hin und baute damit ihren Vorsprung in der Gesamtwertung um 35 Punkte weiter aus. Jessica Fox aus Australien und die Slowenin Eva Tercelj fuhren dahinter auf das Podium. Jasmin Schornberg (Hamm) auf Rang vier und die Hallenserin Lisa Fritsche auf dem sechsten Platz sorgten für ein bärenstarkes Ergebnis der deutschen Damen, bei denen lediglich Caroline Trompeter (Hanau/26.) im Halbfinale ausschied. „Einen Heimweltcup zu gewinnen ist immer megacool, die Stimmung war super heute, das hat man auf dem Wasser gespürt – das war eine Riesenmotivation. Ich wusste, dass Jess führt, kannte aber ihre Zeit nicht. Ich wollte einfach mit meinem Lauf zufrieden sein. Ich fand die Strecke ziemlich schwer, ich wusste, dass man an einigen Stellen sehr genau treffen muss, um keine Zeit zu verlieren. Ich versuche jetzt, dieses gute Gefühl jetzt zum nächsten Weltcup mitzunehmen“, erklärte die für den KSV Bad Kreuznach startende Siegerin mit Blick auf den kommenden Weltcup Anfang September in Ivrea (Italien).

Tolle Leistungen beim ECA-Junior-Cup

Janina Kriesinger auf Rang sieben – Erfolgreiches Eiskanal-Debüt für Tom Pahl und Paulina Pirro

AUGSBURG – Beim internationalen Junior-Cup der „European Canoe Association“ (ECA) auf dem Augsburger Eiskanal sorgten die Bad Kreuznacher Slalom-Kanuten für tolle Ergebnisse. Unter 20 Nationen, darunter auch die USA und Australien, erreichten fast alle KSV-Sportler an beiden Wettkämpfen jeweils die Endläufe.

So paddelten Robin Senft und Paul List in dem riesigen Starterfeld der Junioren U18 ins Finale der besten 30 und belegten dort die Plätze 21 und 22.

In der Altersklasse U16 stellte Maurice Suljic in vielen Abschnitten sein Können unter Beweis. Durch eine Hilfsschleife und zwei Torstabberührungen verpasste er jedoch das Finale und kam in seinem besten Rennen unter den 78 Startern auf Rang 57.

Immer besser läuft es bei Janina Kriesinger (KSV), die bei den Juniorinnen U18 nach einem feinen elften Platz dann im zweiten Finale sogar auf Rang sieben vorfahren konnte.

In der Altersklasse U14, für die Augsburg als Austragungsort von Weltcup-Rennen eine echte Herausforderung bietet, überzeugte KSV-Talent Tom Pahl bei seinem Eiskanal-Debüt mit den Plätzen neun und fünf.

KSV-Sternchen Paulina Pirro ließ sich nach seinem Sieg bei der Schüler-DM in diese Altersklasse hochstufen und überraschte bei den Mädchen in den Halbfinals jeweils mit Rang vier. In den Endläufen fuhr Pirro dann jedoch zu angriffslustig, was zu mehreren kleinen Fahrfehlern führte. Die Plätze acht und 15 waren dennoch ein beachtlicher Einstand für die elfjährige Kanutin.

Dank der Schulferien können sich die Kreuznacher nun vor Ort noch gezielt auf die Deutsche Jugend- und Junioren-Meisterschaft vorbereiten. Diese finden am kommenden Wochenende an gleicher Stelle statt. (sts)

Weltcup-Sieg in Augsburg

Ricarda Funk hat beim zweiten von fünf Weltcup-Rennen auf dem Augsburger Eiskanal einen glänzenden Finaltag absolviert.

AUGSBURG – Die Gesamtweltcup-Titelverteidigerin Ricarda Funk gewann das Rennen der Damen im Kajak-Einer trotz zweier Strafsekunden für eine Torstabberührung im mittleren Teil der Strecke. „Es war ein megacooles Gefühl“, beschrieb Funk ihren Finallauf, in den sie als Halbfinalschnellste und damit als letzte der zehn Finalteilnehmerrinnen gestartet war.

„Wenn man Fans und Freunde am Rand hört, wie sie einen anfeuern und dich runterschreien – einfach megacool. Und wenn man dann noch ins Ziel kommt und sieht, dass man Erste ist – unbeschreiblich. Ein Heimspiel ist nicht immer ein Vorteil. Wenn man die Strecke gut kennt, denkt man auch mehr darüber nach, was passieren kann. Aber natürlich werde ich versuchen, die Streckenkenntnisse auf den Heimstrecken  zu meinen Gunsten auszunutzen“, blickt sie auf das dritte Rennen kommendes Wochenende in Leipzig/Markkleeberg voraus.

Mit dem dritten Platz in Prag und dem heutigen Sieg in Augsburg ist die Top-Athletin des KSV-Bad Kreuznach ähnlich gut in die Weltcup-Serie gestartet wie im Vorjahr. Silber gewann heute die Slowakin Jana Dukatova, Bronze ging an die Slowenin Ursa Kragelj. Jasmin Schornberg paddelte im Finaldurchgang auf den sechsten Platz. Caroline Trompeter und Lisa Fritsche belegten die Ränge 14 und 25.

Bronze zum Weltcup-Auftakt

Ricarda Funk erkämpft sich beim Weltcup-Auftakt der Slalom-Kanuten in Prag Platz drei 

PRAG –Die Titelverteidigerin der Weltcupserie des Vorjahres war nach einem durchwachsenen Halbfinallauf nur mit Rang acht in das Finale gezogen und leistete sich im anschließenden Finallauf sogar noch vier Strafsekunden. Allerdings hatten auf dem sehr schwer gesteckten Kurs nahezu alle Teilnehmerinnen im Damenrennen Fahrfehler, so dass in der Endabrechnung für die KSV-Athletin ein glücklicher dritter Platz blieb. Der Sieg ging an die Spanierin Maialen Chourraut, Silber an Kimberley Woods aus Großbritannien.

“Die Strecke war heute sehr schwer. Ich hatte eigentlich keinen sauberen Lauf, musste immer wieder korrigieren und bin super überrascht. Ich freue mich sehr über die Medaille“, sagte Ricarda Funk. Lisa Fritsche (Halle) und Jasmin Schornberg (Hamm) belegten im Halbfinale die Ränge 21 und 25, Caroline Trompeter (Hanau) war bereits am Freitag in der Qualifikation ausgeschieden.

Am kommenden Wochenende gastiert der Weltcup dann beim ersten von zwei Rennen in Deutschland am Augsburger Eiskanal. In der Woche darauf ist Markkleeberg die dritte Station der ICF-Serie.

Gold, Silber und zweimal Bronze bei der Schüler-DM

Überragender Sieg für Paulina Pirro – KSV-Team wird Vizemeister – Bronze für Tom Pahl und Lara Kriesinger

Paulina Pirro ist die Nummer 1 bei den Schülerinnen B:

Lara Kriesinger gewinnt die Bronze-Medaille:

Tom Pahl holt im Finale der Schüler A ebenfalls Bronze:

Das KSV-Team mit Tom Pahl, Paulina Pirro und Christian Rehberg wird Deutscher Vizemeister:

Zu einem ausführlichen Bericht geht es hier: Schüler-DM-2017

Funk verpasst EM-Finale

Nach Sieg in den Vorläufen im Halbfinale ausgeschieden

TACEN –Nur mit Platz 13 beendete Ricarda Funk die Europameisterschaften im slowenischen Tacen.  Die Top-Athletin des KSV Bad Kreuznach verpasste durch eine Berührung und mit einigen Fahrfehlern im Halbfinale den Einzug in die Runde der besten Zehn.

Dabei hatte sich Funk mit ihrem souveränen Sieg im Qualifikationslauf deutlich in die Favoritenrolle geschoben. Im Halbfinallauf kassierte sie jedoch gleich am zweiten Tor zwei Strafsekunden, denen mehrere Ungenauigkeiten im weiteren Rennverlauf folgten. Am Ende fehlten der Weltcupsiegerin des Vorjahres 94 Hundertstel zur Finalteilnahme.

Gute Leistungen beim Deutschland-Cup in Lofer

Fee Maxeiner auf Rang fünf und sieben – René Jäckels zweimal auf Platz 16

LOFER –Während sich KSV-Star Ricarda Funk mit der Nationalmannschaft in Tacen (SLO) auf die unmittelbar bevorstehende EM vorbereitet, starteten ihre Vereinskolleginnen Fee Maxeiner und Rebecca Plonka beim Deutschland-Cup in Lofer. Maxeiner fuhr mit zwei soliden Läufen (5./7.) jeweils in die Top-Ten und damit auf Rang sieben der Gesamtwertung vor, Plonka (12./13.) auf Rang 13.

Bei den Herren ging mit René Jäckels (KSV) nur ein Bad Kreuznacher Kanute an den Start. Er erreichte mit zwei 16. Plätzen im starken Feld der Herren Leistungsklasse Rang 15 in der Gesamtwertung.

Auch die KSV-Junioren zeigten gute Leistungen. Robin Senft (25./26.) und Paul List (30./27.) rangieren ebenfalls in der vorderen Cup-Hälfte auf den Plätzen 24 und 29. Maurice Suljic hat sich als einer der jüngeren Starter im U-18-Cup mit den Rängen 49 und 47 ebenfalls sehr achtbar geschlagen.

 

 

Gelungene Generalprobe für die Schüler-DM

Siege für Tom Pahl, Paulina Pirro und das KSV-Team – Christian Rehberg gewinnt Bronze

SÖMMERDA – Nach dem erfolgreichen Kräftemessen mit der Konkurrenz aus Nordrhein-Westfalen und Süddeutschland ging es für die Schüler des KSV Bad Kreuznach erstmals in dieser Saison nach Thüringen, wo insbesondere die Nachwuchs-Kanuten der neuen Bundesländer beim Slalom in Sömmerda an den Start gingen.

Nach intensivem Training im Rahmen eines rheinland-pfälzischen Schüler-Lehrgangs gab es auch auf dem Unstrut-Kanal wieder klasse Ergebnisse: Tom Pahl (Schüler A) und Paulina Pirro (Schülerinnen B) siegten sowohl in ihren Einzelrennen als auch zusammen mit Christian Rehberg, der im Einzel Bronze gewann, im Mannschafts-Wettbewerb – eine gelungene Generalprobe für die im Juni anstehende Schüler-DM. Damit sind sowohl Pahl und Pirro als auch das KSV-Schüler-Team in dieser Saison noch ungeschlagen.

Trainer Rüdiger Eigelsbach wurde zudem Zweiter bei den Senioren.  Aber auch die C-Schülerinnen Milena Nikitina und Emily Eigelsbach schlugen sich ebenso wie B-Schüler Pascal Roth auf der technisch sehr anspruchsvollen Strecke tapfer und konnten wertvolle Erfahrungen sammeln.  (sts)

KSV gewinnt fünf Titel bei Süddeutscher Meisterschaft

Männer-Team holt Silber – Schüler-Mannschaft noch immer ungeschlagen

FÜRTH – Die Kreuznacher Slalom-Kanuten haben bei der Süddeutschen Meisterschaft in Fürth kräftig abgeräumt. Insgesamt 23 mal standen die Athleten von KSV, RKV und VfL auf dem Siegerpodest, davon zwölfmal ganz oben. Dabei war auf dem vom VfL-Trainer Nick Kümmel mit ausgehängten anspruchsvollen Parcours auf der Rednitz in manch einem Rennen sogar noch mehr drin.

Den ersten Titel aus Kreuznacher Sicht errang KSV-Trainer Stefan Senft im Rennen der Senioren B im Kajak-Einer (K1), während Vereinskamerad Rüdiger Eigelsbach bei den Senioren A als Vierter das „Treppchen“ um zwei Sekunden verfehlte. Dafür holte RKV-Kanute Alexander Kagan Bronze in der Altersklasse D/E, während seine Frau Irina Zaikina bei den Seniorinnen C den ersten Titel für den RKV um eine Hundertstelsekunde denkbar knapp verpasste. So wurde es Silber hinter Elke Pagent vom SV Bayreuth.

Für einen Doppelsieg sorgten die RKV-Junioren Joshua Dietz und Felix Schmidt im Canadier-Einer (C1). Zusammen mit dem Zweibrücker Ulf Jung holten sie in einer Renngemeinschaft zudem den Titel im Kajak-Team. Durch seine Vielseitigkeit avancierte Dietz zum erfolgreichsten Sportler dieser Meisterschaften. Denn auch im Canadier-Zweier (C2) holte Dietz zusammen mit VfL-Kanute Maxi Dilli ebenso Gold wie im C2 Mix gemeinsam mit VfL-Athletin Fiona Kaletka, die zudem Gold im C1 und Silber im K1 erringen konnte. In seiner Parade-Disziplin, dem K1, gewann Dietz in der stark besetzten Juniorenklasse Bronze vor Felix Schmitt (4.), Robin Senft (5.) und Paul List (7., beide KSV), die ebenfalls ein gutes Rennen fuhren. Senft und List wurden zusammen mit Jugendfahrer Maurice Suljic, der sich erfreulicherweise für die DM qualifizierte, als KSV-Trio Fünfter im Team-Wettbewerb.

Weitere Bronze-Medaillen gab es im C1 der Jugendklasse für Jana-Elisa Bartsch (RKV) sowie im K1 für die KSV-Kanutinnen Fee Maxeiner in der Leistungsklasse und Janina Kriesinger bei den Juniorinnen. Für eine echte Überraschung sorgte der nachfolgende Titelgewinn von Kriesinger, die zusammen mit Rebecca Plonka (4., KSV) und Lena Buhler (5., VfL). in der Frauen-Mannschaft startete. Das Kreuznacher Damen-Trio holte sich Gold vor den Teams aus den beiden Augsburger Vereinen AKV und Schwaben.

Nur eng an einer Medaille vorbei schrappte Maxi Dilli im hochkarätig besetzten Jugendrennen. Im ersten Lauf mit einer Fabelzeit in Führung, schoben sich im zweiten Durchgang noch gleich drei Konkurrenten knapp vor ihn. Am Ende trennten gerade einmal 1,63 Sekunden „Blech“ von Gold. Und auch im Jugend/Junioren-Team zusammen mit Fiona Kaletka und Holger Jung aus Zweibrücken gab es den undankbaren vierten Platz.

Die Männer-Mannschaft des KSV mit Ingo Kriesinger, René Jäckels und Thorsten Graubner, die in der Leistungsklasse im Einzel die Plätze sechs, sieben und 14 belegten, harmonierte gut errang Silber hinter einer Renngemeinschaft aus Baden-Württemberg.

In den Schülerrennen war der Kreuznacher Nachwuchs in fast allen Rennen auf Medaillenjagd. RKV-Talent Enrico Dietz holte sich bei den Schülern B den Titel sowohl im K1 als auch im C1 und zusammen mit Vereinskamerad Justus Brendle zudem Silber im C2. Anton Bloch (ebenfalls RKV) wurde Zehnter. Bei den Mädchen der gleichen Altersklasse sorgten die KSV-Sternchen Paulina Pirro und Lara Kriesinger für einen Doppelsieg. Die jüngsten KSV-Kanutinnen Milena Nikitina und Emily Eigelsbach paddelten im Rennen der Schülerinnen C mutig auf die Plätze vier und fünf.

Schließlich sicherte sich Tom Pahl mit einem fehlerfreien Lauf den Titel in der Schüler-A-Klasse und bleibt damit in dieser Saison weiter ungeschlagen. Und auch im KSV-Team fuhr Pahl gemeinsam mit Paulina Pirro und Christian Rehberg (im Einzel 9.) den dritten Sieg im dritten Rennen ein. (sts)

Ricarda Funk sichert sich WM-Ticket

KSV-Athletin gewinnt beide Qualifikationsrennen in Augsburg

AUGSBURG – Ricarda Funk hatte bereits im dritten von vier Rennen der nationalen WM-Qualifikation der deutschen Slalom-Kanuten auf dem Augsburger Eiskanal ihre WM-Teilnahme klargemacht. Im vierten und letzten Rennen setzte die Top-Athletin des KSV Bad Kreuznach noch einen drauf und fuhr mit über vier Sekunden Vorsprung der Konkurrenz davon. Damit siegte Funk in drei von vier Rennen und beendete mit der Idealpunktzahl Null überlegen die diesjährige Qualifikationsserie als Gesamtsiegerin.

„Ziel war schon, heute noch mal einen rauszuhauen. Ich wollte das Finale so fahren, als wäre es ein Weltcupfinale“, freute sich Ricarda Funk über den gelungenen Abschluss. Neben der 25-Jährigen lösten auch die zweit- und drittplatzierten Jasmin Schornberg (KR Hamm) und Lisa Fritsche (BSV Halle) die Tickets nach Pau/Frankreich. „Ich will daran anknüpfen, was ich in der letzten Saison gezeigt habe. Dafür werde ich alles geben und sehen, wie die internationale Konkurrenz drauf ist“, so die Titelverteidigerin im Gesamt-Welt-Cup.

Funks Vereinskameradin Fee Maxeiner paddelte im ersten Halbfinale auf Position zwei, so dass gleich zwei KSV-Kanutinnen vorne lagen. Im Finale fiel sie jedoch auf Rang acht zurück. Im letzten Rennen erkämpfte sich Maxeiner noch einmal einen starken fünften Platz und wurde damit Sechste in der Gesamtwertung. (sts)

Ricarda Funk bei WM-Quali souverän

KSV-Athletin führt die Rangliste an – Fee Maxeiner wird zum Auftakt Vierte

MARKKLEEBERG – Ricarda Funk ist auf dem besten Weg, sich einen der drei Startplätze für die diesjährige WM in Pau (Frankreich) und die EM in Tacen (Slowenien) zu sichern.

Die Slalomkanutin des KSV Bad Kreuznach präsentierte sich bei den Qualifikationsrennen in Markkleeberg in ausgezeichneter Form und dominierte im ersten Wettkampf sowohl im Halbfinale als auch im Endlauf. Am zweiten Tag sicherte sich Funk nach erneuter Führung im Semifinale Rang zwei, knapp hinter Lisa Fritsche aus Halle. Damit führt Funk nach zwei von insgesamt vier Rennen die Qualifikationsrangliste an. Die verbleibenden beiden Wettkämpfe werden am kommenden Wochenende in Augsburg ausgetragen. „Da das schlechteste Ergebnis gestrichen wird, benötigt Ricarda nur noch eine gute Platzierung“, erklärt KSV-Sportwart Walter Senft und ergänzt: „Bis jetzt ist alles nach Plan gelaufen. Ricarda hat ihre Läufe souverän ins Ziel gebracht.“ Ganz anders als im vergangenen Jahr, als Funk am großen Druck der Olympia-Qualifikation scheiterte.

Vereinskameradin Fee Maxeiner fuhr ebenfalls an beiden Tagen ins Finale und erzielte mit einem vierten Platz ihr bisher bestes Resultat in einem Qualifikationsrennen. (sts)

Funk siegt beim Weltranglistenrennen in Markkleeberg

Nach Triumph in Solkan erneut vorne – Fee Maxeiner im Halbfinale

MARKKLEEBERG  – Nach ihrem gelungenen Saisonauftakt im slowenischen Solkan zeigte sich Ricarda Funk vom KSV Bad Kreuznach auch beim zweiten Weltranglistenrennen in Markkleeberg in Topform. Funk, die bereits die Vorläufe und das Halbfinale souverän für sich entscheiden konnte, holte sich schließlich auch den Tagessieg im Finale der Damen im Kajak-Einer .

Dabei fuhr die Welt-Cup-Gesamtsiegerin des Vorjahres trotz einer Zweisekundenstrafe  einen komfortablen Vorsprung von 1,2  Sekunden auf die Österreicherin Corinna Kuhnle heraus. Ganze vier Sekunden trennten Funk sogar von ihrer Teamkollegin Jasmin Schornberg, die sich fehlerfrei auf Rang drei fuhr.

Ebenfalls vom Deutschen Kanu-Verband nominiert war Funks Vereinskameradin Fee Maxeiner, die sich mit einem starken zweiten Lauf für das Semifinale qualifizieren konnte. Dort wurde sie am Ende 21. (sts)

Medaillenflut für KSV-Kanuten in Bergheim

KSV fährt insgesamt 13 mal aufs „Treppchen“ – Schüler-Team wieder vorne

BERGHEIM – Beim ersten Kräftemessen mit der Konkurrenz aus Nordrhein-Westfalen dominierten die Bad Kreuznacher Nachwuchs-Kanuten in fast allen Schülerrennen. Aber auch in den höheren Altersklassen gab es für die Slalomfahrer von der Nahe zahlreiche Medaillenplätze. Der KSV paddelte insgesamt 13mal aufs „Treppchen“, darunter sechsmal auf Platz eins.

Nicht zu stoppen ist zur Zeit Paulina Pirro. Das Nachwuchstalent des KSV gewann bei den Schülerinnen B jeweils mit mehr als 50 Sekunden Vorsprung und hätte mit ihrem Ergebnis auch bei den Jungs ihrer Altersklasse vorne gelegen. Dort konnte Pascal Roth in seinem zweiten Wettkampf mit den Plätzen 13 und zwölf sehr zufrieden sein.

Im großen Feld der Schüler A siegte wie schon in Waldkirch KSV-Athlet Tom Pahl, der als einziger in seinem Rennen eine Zeit unter hundert Sekunden fuhr. Teamkollege Christian Rehberg überzeugte ebenfalls und kam auf die Plätze drei und vier.

Zwei tolle zweite Plätze errang KSV-Kanutin Milena Nikitina bei den jüngsten Kanutinnen, den Schülerinnen C, was mit ihrem ersten Pokal belohnt wurde. Im gleichen Rennen erkämpfte sich Emily Eigelsbach (ebenfalls KSV) bei ihrem Wettkampf-Debüt auf Anhieb ebenfalls einen Platz auf dem „Treppchen“. Sie wurde an beiden Tagen Dritte und lies damit gleich vier Sportlerinnen hinter sich.

Vater Rüdiger Eigelsbach war von der Leistung seiner Tochter begeistert und holte selbst Bronze bei den Senioren A. Im Rennen der Senioren B triumphierte KSV-Trainer Stefan Senft, in der D-Klasse ging Bronze an Bernhard Schraut.

Einen weiteren Sieg für den KSV errang Paul List, der sich bei den Junioren vor Benedikt Schüler (KST Rhein-Ruhr) und Malte Rehkämper (KR Hamm) behaupten konnte. Zusammen mit Stefan Senft und Rüdiger Eigelsbach startete er zudem in der Männer-Mannschaft, wo das KSV-Trio mit einem fehlerfreien Lauf einen schönen fünften Platz erzielte.

Nicht zu schlagen war hingegen das erste Schüler-Team des KSV mit Tom Pahl, Paulina Pirro und Christian Rehberg. Die Drei siegten mit acht Sekunden Vorsprung vor den Mannschaften aus Schwerte und Lippstadt. Das zweite, noch sehr junge KSV-Trio mit Pascal Roth, Milena Nikitina und Emily Eigelsbach konnte sich über Rang neun freuen. (sts)

Erfolgreicher Saisonstart für KSV-Kanuten

Ricarda Funk siegt beim Weltranglistenauftakt – Schüler-Team gewinnt Gold

SOLKAN/WALDKIRCH – Besser hätte der Saisonstart für die Kanuten des KSV Bad Kreuznach nicht laufen können. Während Ricarda Funk beim internationalen Wettkampf auf der Soca in Slowenien dominierte, fuhr der Nachwuchs beim Slalom in Waldkirch die ersten nationalen Siege ein.

Ricarda Funk präsentierte sich beim Weltranglistenauftakt im slowenischen Solkan in erstklassiger Form. Nach Platz eins im Vorlauf qualifizierte sie sich im Halbfinale ebenfalls als Erste fürs Finale. Dort siegte sie schließlich mit 8,57 Sekunden Vorsprung vor Lokalmatadorin Eva Tercelj aus Slowenien. Erfreulich: KSV-Kanutin Fee Maxeiner, die ebenfalls vom Deutschen Kanu-Verband für das Weltranglistenrennen nominiert wurde, schaffte als Zehnte ebenfalls den Sprung in den Endlauf und erreichte dort einen starken neunten Platz.

Beim nationalen Saisonstart Waldkirch paddelte Paulina Pirro im Rennen der Schülerinnen B mit zwei schnellen Fahrten souverän zu Gold. Mit ihrem Ergebnis hätte das 11jährige KSV-Talent sogar sowohl bei den gleichaltrigen Jungs als auch bei den älteren Schülerinnen A gewonnen.

Tom Pahl zeigte ebenfalls eine sehr starke Leistung und siegte bei den Schülern A mit zwei Sekunden Vorsprung vor Luis Erschig aus Waldkirch. Christian Rehberg, bei einem ersten Start in der Schüler-A-Klasse durch vier Torstabberührungen noch mit acht Strafsekunden belastet, steigerte sich im zweiten Durchgang deutlich und schaffte so vor dem Franzosen Matthieu Koffel aus Selestat als Dritter noch den Sprung aufs Treppchen.

Pahl, Pirro und Rehberg dominierten schließlich auch das Mannschaftsrennen und siegten als KSV-Team mit satten 40 Sekunden Vorsprung vor dem Trio aus Waldkirch.

Ein tolles Wettkampfdebüt hatte KSV-Neuling Pascal Roth, der bei den Schülern B Platz neun belegte. Bernhard Schraut, der sich als Senior D (Ü60) auch mit den jüngeren Senioren bis zur A-Klasse (Ü32) messen musste, kam mit einer schönen, fehlerfreien Fahrt auf Rang sechs.

KSV-Sportwart Walter Senft war mit den Leistungen seines fünfköpfigen Teams hochzufrieden. „Unsere Schüler waren den Winter über sehr fleißig. Dieses Training wurde jetzt mit den tollen Platzierungen belohnt.“ Am kommenden Wochenende geht es mit einer etwas größeren Mannschaft nach Bergheim zu einem ersten Kräftemessen mit der Konkurrenz aus Nordrhein-Westfalen. (sts)

Umkleide-Container und neuer Vereinsbus

Mitgliederversammlung des KSV verabschiedet größere Investitionen – Viele Mitglieder geehrt

BAD KREUZNACH – Gut zehn Jahre nach seiner Gründung stand die Mitgliederversammlung des Kanu-Sport-Vereins (KSV) Bad Kreuznach ganz im Zeichen dieses kleinen Vereinsjubiläums.

Im einleitenden Jahresrückblick in Form einer Multivisionspräsentation waren die zahlreichen Aktivitäten der Saison 2016 noch einmal in schönen Bildern zu sehen. Anschließend wurden Astrid Jung, Hans-Helmut Rehberg und Gründungsmitglied Christine Senft-Witt für ihr besonderes Engagement die Bronzenen Ehrennadel verliehen. Die Ehrennadel in Silber erhielt Else Senft, die sich mit ihren 88 Jahren noch immer im KSV und im Förderverein bei der Bewirtung des Vereinsheims einbringt. „Dein Apfelstreuselkuchen ist so lecker, dass er meistens als erstes ausverkauft ist“, lobte Enkel und Schatzmeister Stefan Senft in seiner Laudatio die Kochkünste des ältesten KSV-Mitglieds.

Nach zehn Jahren KSV gab es erstmals auch eine Ehrung für treue Mitglieder, was zu einem Wiedersehen mit früheren erfolgreichen Nachwuchssportlern führte. So nahm Christopher Stumpf, der Deutsche Schülermeister im KSV-Team von 2007, die Auszeichnung mit Freude entgegen, ebenso wie René Jäckels, der im Jugend/Juniorenbereich insgesamt viermal DM-Silber errang. Persönlich geehrt werden konnten außerdem Marlene Druckenmüller, Hans-Jürgen, Heike und Christopher Leibrock, Rainer und Uschi Palluk sowie Walter, Waltraud, Stefan und Robin Senft. Für treue Mitglieder, die nicht anwesend sein konnten, wird die Ehrung zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Da der 1. Voritzende Volker List erkrankt war, leitete sein Stellvertreter Hans-Helmut Rehberg die Versammlung und berichtete unter anderem über die Problematik der nicht mehr nutzbaren Bootslagerstätte unter dem Gradierwerk. Mit Unterützung der Stadt konnte jedoch in der Nähe des Vereinsheims eine alternative Räumlichkeit gefunden und Dank der tatkräftigen Mithilfe einiger Mitglieder um Jugendwart Matthias Pirro dort ein neues Bootslager errichtet werden.

Sportwart Walter Senft hob in seinem Bericht die sportlichen Erfolge hervor, die mit Ricarda Funks Sieg im Gesamt-Welt-Cup ihren internationalen Höhepunkt hatten. National glänzte der KSV insbesondere durch den Titelgewinn von Funk und dem Frauen-Team bei der DM, die Silbermedaille von Paulina Pirro bei der Schüler-DM sowie durch zwei Gold- und eine Bronzemedaille bei den German Masters.

Die Kassenprüfer Heike Leibrock und Armin Göckel lobten die vorbildliche Kassenführung, so dass der Vorstand einstimmig entlastet wurde.

Bei der anschließenden Genehmigung des Haushaltsplans warb Rehberg um Zustimmung für größere Investitionen: „Der rote KSV-Bus hat zehn Jahre lang gute Dienste getan, jetzt ist es aber Zeit für einen neuen.“ Die Rücklagen dafür seien vorhanden, wie der Kassenbericht gezeigt habe. Und auch das schon länger geplante Projekt eines Umkleidebreiches ist mit einer Container-Lösung bereits in der Antragsphase beim Sportbund. Die Mitglieder begrüßten die Vorschläge und verabschiedeten den Haushaltsplan einstimmig – damit der KSV auch in den nächsten zehn Jahren erfolgeich Kanusport betreiben kann. (sts)

KSV-Team gewinnt Titel bei den „German Masters“

Ingo Kriesinger holt auch im Einzel Gold – Bronze für Rüdiger Eigelsbach

KLEINBLITTERSDORF – Die Deutschen Meisterschaften der Senioren bescherten den Slalom-Kanuten des KSV Bad Kreuznach zum Saisonabschluss zwei Gold- und eine Bronze-Medaille. Dabei holte das KSV-Trio mit Ingo Kriesinger, Rüdiger Eigelsbach und Stefan Senft erstmals in der Vereinsgeschichte den DM-Titel im Team.

IngoKriesinger-RüdigerEigelsbach-StefanSenft-mit-Trainer-WalterSenft

Für Rüdiger Eigelsbach war die Premiere bei den „German Masters“ am Wehr zwischen Klein- und Großblittersdorf ein Einstand nach Maß. Im Einzelrennen der Senioren A steigerte sich der 37jährige im zweiten Durchgang mit einem fehlerfreien Lauf und erkämpfte sich überraschend die Bronze-Medaille hinter Markus Stroß aus Hanau und Björn Behne aus Hilden.

Bei den Senioren B verteidigte Ingo Kriesinger seinen Titel aus dem Vorjahr und siegte vor dem Saarbrücker Dirk Fuhrmann und David Krajnik von der KST Rhein-Ruhr. Stefan Senft zeigte gegen die starke Konkurrenz ebenfalls eine klasse Leistung, verfehlte aber als Fünfter die Medaillenränge um eine gute Sekunde.

RKV-Kanutin Irina Zaikina wurde Siebte bei den Seniorinnen C und D, während ihr Mann Alexander Kagan bei den Senioren D mit Rang vier nur einen Platz am Treppchen vorbei paddelte. KSVler Bernhard Schraut, der mit dem ungewohnt schwierigen Parcours auf der Saar zu kämpfen hatte, belegte Rang sechs, ebenso wie Vereinskamerad Gerd Stock in der höchsten Altersklasse E (Ü70).

Für den krönenden Abschluss sorgte das KSV-Team dann im Mannschaftsrennen. Nach dem ersten Lauf bereits auf Position drei, legten Ingo Kriesinger, Rüdiger Eigelsbach und Stefan Senft im zweiten Durchgang einen Null-Fehler-Lauf mit Bestzeit hin und siegten vor dem renommierten Trio der KST Rhein-Ruhr und dem WSF Köln. „Wahnsinn, welche Kräfte Rüdiger hier zum Schluss noch mobilisiert hat“, zollte Stefan Senft seinem Freund und Teamkameraden Respekt, der mit der Mannschaft die gleiche Zeit wie in seinem Einzelrennen fuhr. „Rüdiger ist da über sich hinausgewachsen.“ Auch KSV-Sportwart Walter Senft war vor lauter Begeisterung aus dem Häuschen: „Das war einfach sensationell“, freute sich Senft über den ersten Titelgewinn des KSV bei einem Mannschaftsrennen der German Masters. (sts)

Slalom-Kanutinnen des KSV gewinnen DM-Gold

Ricarda Funk verteidigt ihren Titel und wird Gesamtsiegerin im Deutschland-Cup

HAGEN-HOHENLIMBURG – Zweimal Gold gab es für die Slalom-Kanutinnen des Kanu-Sport-Vereins Bad Kreuznach bei der Deutschen Meisterschaft in Hagen-Hohenlimburg. Das KSV-Trio mit Ricarda Funk, Fee Maxeiner und Rebecca Plonka siegte bei den Frauen-Mannschaften. Funk verteidigte zudem ihren Titel aus dem Vorjahr und wurde gleichzeitig Gesamtsiegerin im Deutschland-Cup.

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Bereits in den Qualifikationsläufen, gleichzeitig letztes Rennen des Deutschland-Cups, wurde Ricarda Funk ihrer Favoritenrolle gerecht. Als frisch gebackene Welt-Cup-Gesamtsiegerin paddelte die 24jährige Sportsoldatin mit zwei fehlerfreien Läufen und satten 4,64 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Nach den beiden Siegen in Lofer gewann Funk damit auch erstmals die Gesamtwertung des Deutschland-Cups.

Im Semifinale auf neuem, anspruchsvollerem Kurs unterliefen Ricarda Funk dann drei Torstabberührungen, die jeweis mit zwei Strafsekunden geahndet wurden. Damit musste sie sich zunächst hinter Jasmin Schornberg aus Hamm auf Platz zwei einreihen. Ihre Souveränität zeigte Funk dann jedoch im alles entscheidenden Finallauf, in dem sie taktisch klug mit einem Null-Fehler-Lauf 1,13 Sekunden vor Lisa Fritsche aus Halle zur Gold-Medaille fuhr. Schornberg wurde Dritte. Auch Funks Teamkollegin Fee Maxeiner qualifizierte sich für das Finale und wurde dort Achte. Für Rebecca Plonka hingegen war als 18. im Halbfinale Schluss.

Eine klasse Vorstellung bot einmal mehr KSVler Ingo Kriesinger. Der 49jährige Routinier kam sowohl in den Vorläufen als auch im Endstand des Deutschland-Cups auf einen starken elften Platz. Im Semifinale der DM fuhr Kriesinger dann jedoch zu sehr auf Risiko, wodurch sich mehrere kleine Fehler einschlichen. Am Ende belegte er Rang 21.

Ein Highlight aus Kreuznacher Sicht war dann schließlich das Mannschaftsrennen der Frauen. Hier musste auf dem engen Lenne-Kanal mit extrem kleinen Kehrwässern alles stimmen, wollte man in die Medaillenränge fahren. Und das von Trainer Michael Senft eingestellte KSV-Trio setzte die taktischen Vorgaben eins zu eins um. Ricarda Funk, Fee Maxeiner und Rebecca Plonka harmonierten ausgezeichnet und blieben vor allem fehlerfrei. Am Ende konnten sie über DM-Gold vor den Teams vom AKV Augsburg und der Renngemeinschaft Nordrhein-Westfalen jubeln. Die Titelverteidigerinnen von Schwaben Augsburg fuhren zwar die schnellte Zeit, zwei Berührungen bedeuteten in diesem Kopf-an-Kopf-Rennen aber schon Platz vier. „Das war eine starke Leistung,“ freute sich Michael Senft über den Erfolg und den Kampfgeist seiner Schützlinge. „Vor allem Rebecca, hat als Schlussfahrerin alles aus sich herausgeholt.“ Der KSV gewann damit zum zweiten Mal nach 2014 – damals noch mit Leonie Meyer – den Titel im Frauen Team. Darüber strahlte auch KSV-Sportwart Walter Senft: „Einfach gigantisch! Und gleich zwei Titel bei einer DM der Leistungsklasse gab es für den KSV bisher noch nie.“ (sts)

Ricarda Funk gewinnt Welt-Cup 2016

Platz vier in Tacen reicht zum Gesamtsieg

TACEN – Ricarda Funk  hat den Gesamt-Welt-Cup 2016 im Kajak-Einer der Damen gewonnen. Der Vizeweltmeisterin vom KSV Bad Kreuznach reichte nach den Siegen in Ivrea (Italien) und Prag (Tschechien) dazu ein vierter Platz im abschließenden Rennen beim Welt-Cup-Finale der Slalom-Kanuten in Tacen (Slowenien).

Funk fehlten 81 Hundertstelsekunden für den erneuten Sprung auf das Podest. Dennoch reichte es nach fünf Welt-Cup-Rennen in der Endabrechnung für den Gesamtsieg.  Die KSV-Athletin gewinnt mit 16 Punkten Vorsprung vor der Olympia-Dritten Jessica Fox aus Australien (290 Punkte) und der Slovakin Jana Dukatova (233 Punkte).

Welt-Cup-Endstand: 1. Ricarda Funk (GER) 306, 2. Jessica Fox (AUS) 290, 3. Jana Dukatova (SVK) 233, … 5. Jasmin Schornberg (GER) 224, 32. Melanie Pfeifer (GER) 60, 44. Lisa Fritsche (GER) 37

Video unter: http://www.youtube.com/watch?v=HYF761oJOw4&sns=em

Paulina Pirro siegt in Günzburg

Silber für Christian Rehberg und Janina Kriesinger – Robin Senft im Cup-Finale

GÜNZBURG/AUGSBURG – Mit tollen Erfolgen kehrten die Slalom-Kanuten des KSV Bad Kreuznach vom Wettkampf in Günzburg zurück. Bei den Schülerinnen B war Paulina Pirro einmal mehr eine Klasse für sich und siegte mit zwölf Sekunden Vorsprung vor Elena Röber aus Bayreuth. Auch B-Schülerin Lara Kriesinger zeigte schöne Läufe. Drei Torstabberührungen, die jeweils mit zwei Strafsekunden zu Buche schlugen, waren jedoch zwei zu viel für einen Platz auf dem Treppchen – Rang vier. Diesen belegte diesmal auch Tom Pahl im Rennen der Schüler A.

ChristianRehberg

Dafür konnte Christian Rehberg nach einem verfehlten Tor im ersten Lauf im zweiten Durchgang zeigen, was in ihm steckt. Mit einer schnellen Fahrt katapultierte er sich auf Platz zwei hinter dem Augsburger Luis Weigl. Im Schüler-Team des KSV holte Rehberg zusammen mit Tom Pahl und Paulina Pirro zudem Bronze.

Milena Nikitina, die jüngste Slalom-Kanutin des KSV, meisterte bei den Schülerinnen C in beiden Läufen alle Tore der für die Kleinsten sehr anspruchsvollen Strecke. Nach dem ersten Lauf lag sie zunächst sogar in Führung, da gleich drei ihrer Konkurrentinnen kenterten. Am Ende wurde sie Vierte.

Einen feinen zweiten Platz erkämpfte sich Janina Kriesinger bei der weiblichen Jugend. Vater Ingo Kriesinger dominierte mit Regattabestzeit die Leistungsklasse der Männer.

Derweil nahmen die erfahreneren Jugend- und Juniorenfahrer des KSV beim internationalen ECA-Junior-Cup in Augsburg teil. 21 Nationen sorgten für große und hochkarätige Starterfelder auf dem „Eiskanal“, der Olympiastrecke von 1972. In der Klasse U18 qualifizierte sich Robin Senft dank eines fehlerfreien Laufes als 26. für das Finale der besten 30. Dort fuhr Senft auf Angriff, blieb erneut fehlerfrei und war schließlich satte fünf Sekunden schneller. „Es war ein cooles Gefühl“, freute sich der 17jährige über seine erste Finalteilnahme, bei der dann auch noch alles gepasst hatte. Am Ende war es für Senft ein starker 15. Platz.

Nur eine Sekunde am Finale vorbei paddelte Paul List im Rennen der U16. Er wurde 33., neun Plätze vor Vereinskamerad Pedro Kegler, der am Ende eines ansprechenden Laufes noch die beiden letzten Abwärtstore berührte. Sein Debüt auf dem „Eiskanal“ feierte Maurice Sujic. Er bewältigte alle Tore, überholte während des Laufes sogar seinen Vorfahrer und konnte mit Rang 60 unter den 80 internationalen Startern hoch zufrieden sein. (sts)

Fee Maxeiner holt in Bratislava Gold und Bronze

Fee Maxeiner, Slalomkanutin vom KSV Bad Kreuznach, hat beim „Young Danubia Cup“ in Bratislava einmal Bronze und einmal Gold gewonnen.

Portrait-FeeMaxeiner

Bereits im ersten Wettkampf lag sie nach dem ersten Lauf in Führung, berührte aber auch im zweiten Durchgang ein Tor, was mit 2 Strafsekunden geahndet wird. So wurde sie mit einer halben Sekunde Rückstand Dritte. Im zweiten Rennen gelang Maxeiner dann ein perfekter fehlerfreier Lauf, so dass sie mit satten 7 Sekunden Vorsprung vor Dian Derks (Niederlande) und Silvia Brosova (Slowakei) siegte. (sts)