KSV-Senioren verteidigen Team-Titel

Bei den „German Masters“ holen Stefan Senft und Ingo Kriesinger auch im Einzel Gold

ZEITZ – Zum Saisonabschluss haben es die Slalom-Kanuten des Kanu-Sport-Vereins Bad Kreuznach noch einmal richtig krachen lassen. Gleich drei Titel bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren bescherten dem KSV in Zeitz die erfolgreichsten „German Masters“ der Vereinsgeschichte.

Die erste Goldmedaille für den KSV erkämpfte sich Stefan Senft bei den Senioren B (40-49 Jahre). Bereits im ersten Lauf war Senft in seinem Rennen mit der schnellsten Fahrzeit unterwegs, zwei Torstabberührungen verhinderten jedoch die Führung. Der zweite Durchgang war dann zwar eine Sekunde langsamer, aber dafür fehlerfrei. So siegte der 46jährige KSV-Trainer am Ende mit gut zwei Sekunden Vorsprung vor David Krajnik (KST Rhein-Ruhr) und Thomas Schütz (MKV Berlin). „Die Slalomstrecke auf der Weißen Elster scheint mir gut zu liegen“, freute sich Senft, der vor sieben Jahren an gleicher Stelle seinen letzten Masters-Titel im Kajak-Einer gewonnen hatte.

Vereinskamerad Ingo Kriesinger, der erstmals in der Altersklasse der Senioren C (50-59 Jahre) startete, setzte in eindrucksvoller Manier seine Erfolgsserie aus der B-Klasse fort und fuhr mit der Regattabestzeit von 77,77 Sekunden erneut zum DM-Titel – mittlerweile zum vierten Mal in Folge. Damit lag er im 36 Teilnehmer starken Feld mehr als drei Sekunden vor dem ehemaligen Weltmeister und Olympia-Dritten von Atlanta Thomas Becker aus Dormagen.

Bei den Senioren D (60-69 Jahre) erreichte RKV-Kanute Alexander Kagan einen schönen fünften Rang, eine knappe Sekunde und damit einen Platz vor KSVler Bernhard Schaut, der ebenfalls einen klasse Wettkampf absolvierte. Irina Zaikina (RKV) wurde bei den Seniorinnen C Zwölfte.

In der jüngsten Seniorenklasse A (32-39 Jahre) kam Rüdiger Eigelsbach, der sich im KSV auch als Nachwuchstrainer engagiert, mit soliden Läufen auf einen guten achten Platz. Eigelsbachs Fokus lag jedoch vor allem auf dem Team-Wettbewerb, bei dem er zusammen mit Kiesinger und Senft als Titelverteidiger an den Start ging. Und wie schon im Vorjahr war Eigelsbachs Kampfgeist im Mannschaftsrennen kaum zu überbieten. „Wir haben Rüdiger wieder in die Mitte genommen“, erklärte Stefan Senft die Überlegungen, wer an welcher Position fährt. „Da wird er quasi von Ingo gezogen und ich drücke von hinten. So ist er wieder einmal über sich hinausgewachsen.“

Mit dieser Taktik, einem fehlerfreien Lauf und der schnellsten Fahrzeit paddelte das KSV-Trio schließlich unter 22 Teams vor der Renngemeinschaft Sachsen-Anhalt und dem WSF Köln zum erneuten Titelgewinn. Und das in einem sehr engen Rennen, bei dem die ersten acht Mannschaften allesamt ohne Strafsekunden unterwegs waren. „Mit einer Berührung wäre es schon Rang drei gewesen, mit noch einer Platz vier“, erläuterte Senft. Im Ziel konnte Rüdiger Eigelsbach die Titelverteidigung kaum fassen, weinte Tränen vor Glück. „Das war schon sehr emotional“, sagte Eigelsbach anschließend bei der Siegerehrung. „Ich bin glücklich und dankbar, dass ich das mit Stefan und Ingo erleben darf.“ Sein Ziel für die nächsten „German Masters“ ist klar: „Da versuchen wir den Hattrick.“ (sts)

WM-Gold und Bronze für Ricarda Funk

KSV-Athletin gewinnt bei den Kanu-Slalom-Weltmeisterschaften  Gold mit der Mannschaft und Bronze im Kajak-Einer

Weltcup-Gesamtsiegerin Ricarda Funk paddelte zum sechsten Mal in einem Einzelrennen dieser internationalen Saison aufs Podium. Hinter Jessica Fox (Australien) und Jana Dukatova aus der Slowakei gewann sie zum Abschluss eines langen Wettkampfjahres Bronze. Im Ziel zollte sie zunächst der souveränen Leistung der neuen Weltmeisterin Respekt: „Jessy hatte einen erstklassigen Lauf hingelegt. Ich wusste, um das zu schaffen, muss man gutes Wasser haben und es muss wirklich alles perfekt sein. Ich wollte aber die Linie fahren, die ich mir vorgenommen habe, die Linie, die für mich passt, egal, was die anderen machen. Das hat sich ausgezahlt, ich habe Bronze gewonnen und ich bin megahappy. Das war für mich eine Saison, die schwer zu toppen ist“, strahlte die 25-Jährige Sportsoldatin. Teamkameradin Lisa Fritsche (Halle) belegte Rang sechs, Jasmin Schonberg aus Hamm, wurde im Halbfinale 14.

Weltmeisterin wurde die Top-Athletin des KSV Bad Kreuznach mit der Mannschaft der Damen Kajak-Einer. Ricarda Funk, Jasmin Schornberg und Lisa Fritsche paddelten im voll besetzten Wildwasserstadion von Pau die zweitschnellste Zeit, blieben dabei aber fehlerfrei. Das deutsche Trio war bereits als vierte von 17 Mannschaften auf den Kurs gegangen, konnte bis zum Schluss die Führung halten und gewann vor den Mannschaften Österreichs und Australiens mit einem gut abgestimmten und flüssigen Lauf.

Ricarda Funk gewinnt erneut den Gesamt-Weltcup

Mit vier Siegen und einem dritten Platz entscheidet die Top-Athletin des KSV Bad Kreuznach den Gesamt-Weltcup souverän für sich.

Im Kajak-Einer der Damen war Ricarda Funk auch im fünften Rennen der Saison nicht zu schlagen. Die Rheinländerin paddelte im spanischen La Seu d’Urgell zu ihrem vierten Sieg in Serie und zu einem souveränen Erfolg in der Weltcup-Gesamtwertung: „Ich kann es einfach gar nicht glauben, bin einfach nur megahappy. Im Finale musste ich ein wenig auf Risiko gehen, die Tore fünf und sechs waren eine schwierige Kombination. Dann habe ich versucht, eine Hammerlinie zu fahren und einfach alles gegeben“, sagte Ricarda Funk, die wie vor einer Woche vor der australischen Olympiadritten Jessica Fox (Australien) gewann. Dritte wurde heute auf ihrer Heimstrecke Olympiasiegerin Maialen Chorraut (Spanien). Jasmin Schornberg (Hamm) schied als Zwölfte im Halbfinale aus, Caroline Trompeter (Hanau) und Lisa Fritsche (Halle/S.) bereits am Freitag in der Qualifikation.

Ricarda Funk zeigte über die gesamte Weltcup-Saison eine hohe Konstanz und nutzte dabei den Vorteil von zwei Heimweltcups in Augsburg und Leipzig, war aber auch in Tschechien, Italien und schließlich in Spanien erfolgreich. Mit Blick auf die anstehende WM im französischen Pau mahnt  DKV-Cheftrainer Michael Trummer allerdings zur Besonnenheit: „Jetzt hoffe ich, dass wir die Form bis zur WM halten können und nicht zu selbstsicher werden.  Denn wenn die Entscheidung über den Titel in nur einem einzigen Lauf fällt, dann muss einfach alles passen.“

Paulina Pirro besiegt die Deutsche Meisterin

KSV-Talent gewinnt in Dorsten beide Rennen – Emily Eigelsbach paddelt erstmals aufs Podest

DORSTEN – Mit einem kleinen Team von sechs Sportlern besuchten die Slalomkanuten des KSV Bad Kreuznach die Regatta in Dorsten.

Dabei ging es für Paulina Pirro nach ihrem vorzeitigen Altersklassenwechsel in die Gruppe der 13- und 14-jährigen A-Schülerinnen erstmals gegen die starke Konkurrenz aus Nordrhein-Westfalen. Pirro ließ sich davon nicht beeindrucken, fuhr wie gewohnt auf Angriff und lag im ersten Rennen bereits nach dem ersten Durchgang auf Rang zwei. Im zweiten Lauf fuhr die elfjährige KSV-Nachwuchsathletin dann noch einmal fünf Sekunden schneller und siegte schließlich mit einer halben Sekunde Vorsprung vor der amtierenden Deutschen Meisterin Nele Baikowski aus Dormagen. Auch am zweiten Wettkampftag war Paulina Pirro in ihrem Kajak nicht zu stoppen und bezwang die DM-Siegerin erneut. In ihrer Nebendisziplin, dem Canadier-Einer, holte Pirro zudem zweimal Bronze.

Bei den männlichen Schülern A verbesserte sich Christian Rehberg nach Rang zwölf im ersten Rennen gegen starke Konkurrenz auf einen guten achten Platz.

Erstmals aufs Siegerpodest paddelte Emily Eigelsbach in der jüngsten Altersklasse, den Schülerinnen C. Am ersten Wettkampftag durch jeweils ein verfehltes Tor noch an sechster Stelle, erkämpfte sich das achtjährige KSV-Talent zum Abschluss Platz drei. Vereinskameradin Milena Nikitina zeigte ebenfalls eine tolle Leistung und wurde zweimal Vierte.

Nachwuchstrainer Rüdiger Eigelsbach, der die Schüler auf dem Wettkampf betreute, holte bei den Senioren A mit zwei fehlerfreien Läufen Bronze. Im Rennen der Senioren D/E gewann Bernhard Schraut Silber. (sts)

Ricarda Funk siegt im italienischen Ivrea

Am zweiten Tag des vierten Kanuslalom-Weltcups der Saison in Ivrea hat KSV-Athletin Ricarda Funk Gold für das Team des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) gewonnen und ihre Führung in der Gesamtweltcupwertung ausgebaut.

Ricarda Funk feierte trotz eines Fahrfehlers ihren dritten Weltcuperfolg in Serie im Kajak-Einer der Damen. „Ich bin an einer Stelle etwas abgerutscht, hab mir noch eine Berührung geleistet, so dass ich eher mit Platz fünf oder so gerechnet hätte – dann der Blick auf die Anzeigetafel – alles ok, cool“, fand Ricarda Funk, die vor dem Finale nächste Woche in Spanien nun schon 53 Punkte Vorsprung in der Gesamtwertung auf die Slowakin Jana Dukatova hat. Dennoch wird es im spanischen Seu d’ Urgel noch einmal spannend, denn das Weltcupfinale zählt doppelt.

Zweite in Ivrea wurde Jessica Fox (Australien) vor Lisa Leitner (Österreich). Lisa Fritsche (Halle) verpasste den Finaleinzug als Elfte knapp, Jasmin Schornberg (Hamm) und Caroline Trompeter (Hanau)belegten die Ränge 21 und 25.

„Das ist heute ein optimales Ergebnis“, freute sich auch DKV-Chefcoach Michael Trummer über den Sieg von Ricarda Funk. „Sie ist die Aktion sehr konzentriert, sehr professionell angegangen, hatte zwar kleinere Fahrfehler, aber auch die Konkurrenz musste heute auf einer sehr anspruchsvollen Strecke kämpfen. Das Team fährt jetzt weiter nach Spanien zum Weltcupfinale. Jenseits der guten Ergebnisse dieses Wochenendes gibt es trotzdem noch ein wenig zu tun im Hinblick auf die WM-Vorbereitung – vor allem dort wollen wir erfolgreich sein.“

KSV-Kanuten dominieren die Schülerrennen

Paulina Pirro siegt sowohl im Kajak als auch im Canadier

WISSMAR – Die Slalom-Kanuten des KSV Bad Kreuznacher präsentierten sich beim Wettkampf im hessischen Wißmar in ausgezeichneter Form und fuhren im Schüler- und Seniorenbereich zahlreiche Siege und Podestplätze ein.

Der ausgiebige Regen in der Nacht von Freitag auf Samstag verwandelte die sonst eher beschauliche Lahn zu einem schnellfließenden Fluss, wodurch der Slalomparcours einige Tücken bekam, mit denen nicht nur die jüngsten Sportler zu kämpfen hatten. Die Kanuten von der Nahe ließen sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen und wurden von ihren Trainern bestens auf die gegenüber dem Training veränderten Strömungsverhältnisse eingestellt.

Erfolgreichste Sportlerin war KSV-Talent Paulina Pirro, die nach ihrem vorzeitigen Alterslassenwechsel zu den Schülerinnen A eindrucksvoll unter Beweis stellte, dass sie auch mit den älteren Konkurrentinnen mithalten kann. Pirro siegte an beiden Tagen sowohl in ihrer Paradedisziplin, dem Kajak-Einer (K1), als auch im Canadier (C1). „Den wollte ich eigentlich nur mal zum Spaß ausprobieren, aber es lief dann besser als erwartet“, freute sich die 12jährige Nachwuchsathletin, die in der anfangs noch ungewohnten Disziplin eine gute Figur machte.

Große Fortschritte waren bei Vereinskameradin Milena Nikitina zu sehen, die in der jüngsten Altersgruppe, den Schülerinnen C, die Gold-Medaille gewann und bei den Jungs sogar auf Rang drei gepaddelt wäre.

KSV-Athlet Tom Pahl demonstrierte bei den Schülern A mit schnellen, fehlerfreien Läufen seine derzeitige Klasse und siegte jeweils vor Felix Korn aus Hanau. Pahls Teamkollege Christian Rehberg erkämpfte sich an beiden Tagen Bronze. KSV-Neuling Pascal Roth, der erst in dieser Saison mit den Slalomwettkämpfen begonnen hatte, zeigte schöne Läufe und wurde bei den B-Schülern Siebter.

Bei den Senioren B/C lieferte sich KSV-Trainer Stefan Senft ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Saarbrücker Jörg Blees, das der Kreuznacher jedoch beide Male für sich entscheiden konnte. KSVler Bernhard Schraut errang zweimal Silber bei den Senioren D/E.

In den Mannschaftswettbewerben demonstrierten Tom Pahl, Paulina Pirro und Christian Rehberg erneut, dass sie bei den Schülern in dieser Saison das beste Vereinsteam sind. Das KSV-Trio siegte an beiden Tagen vor der Mannschaft aus Hanau. Pascal Roth und Milena Nikitina kamen in einer Renngemeinschaft jeweils auf Rang fünf. Bronze erkämpften sich bei den Herren Stefan Senft und Bernhard Schraut zusammen mit Wolfgang Ernst aus Saarlouis. (sts)

Führung im Weltcup ausgebaut

Erneuter Weltcup-Sieg für Ricarda Funk

MARKKLEEBERG – Ricarda Funk hat wie schon in der Vorwoche in Augsburg das Rennen der Damen im Kajak-Einer gewonnen. Die Weltcup-Titelverteidigerin vom KSV Bad Kreuznach legte im Kanupark Markkleeberg einen blitzsauberen, fehlerfreien Finallauf hin und baute damit ihren Vorsprung in der Gesamtwertung um 35 Punkte weiter aus. Jessica Fox aus Australien und die Slowenin Eva Tercelj fuhren dahinter auf das Podium. Jasmin Schornberg (Hamm) auf Rang vier und die Hallenserin Lisa Fritsche auf dem sechsten Platz sorgten für ein bärenstarkes Ergebnis der deutschen Damen, bei denen lediglich Caroline Trompeter (Hanau/26.) im Halbfinale ausschied. „Einen Heimweltcup zu gewinnen ist immer megacool, die Stimmung war super heute, das hat man auf dem Wasser gespürt – das war eine Riesenmotivation. Ich wusste, dass Jess führt, kannte aber ihre Zeit nicht. Ich wollte einfach mit meinem Lauf zufrieden sein. Ich fand die Strecke ziemlich schwer, ich wusste, dass man an einigen Stellen sehr genau treffen muss, um keine Zeit zu verlieren. Ich versuche jetzt, dieses gute Gefühl jetzt zum nächsten Weltcup mitzunehmen“, erklärte die für den KSV Bad Kreuznach startende Siegerin mit Blick auf den kommenden Weltcup Anfang September in Ivrea (Italien).

Tolle Leistungen beim ECA-Junior-Cup

Janina Kriesinger auf Rang sieben – Erfolgreiches Eiskanal-Debüt für Tom Pahl und Paulina Pirro

AUGSBURG – Beim internationalen Junior-Cup der „European Canoe Association“ (ECA) auf dem Augsburger Eiskanal sorgten die Bad Kreuznacher Slalom-Kanuten für tolle Ergebnisse. Unter 20 Nationen, darunter auch die USA und Australien, erreichten fast alle KSV-Sportler an beiden Wettkämpfen jeweils die Endläufe.

So paddelten Robin Senft und Paul List in dem riesigen Starterfeld der Junioren U18 ins Finale der besten 30 und belegten dort die Plätze 21 und 22.

In der Altersklasse U16 stellte Maurice Suljic in vielen Abschnitten sein Können unter Beweis. Durch eine Hilfsschleife und zwei Torstabberührungen verpasste er jedoch das Finale und kam in seinem besten Rennen unter den 78 Startern auf Rang 57.

Immer besser läuft es bei Janina Kriesinger (KSV), die bei den Juniorinnen U18 nach einem feinen elften Platz dann im zweiten Finale sogar auf Rang sieben vorfahren konnte.

In der Altersklasse U14, für die Augsburg als Austragungsort von Weltcup-Rennen eine echte Herausforderung bietet, überzeugte KSV-Talent Tom Pahl bei seinem Eiskanal-Debüt mit den Plätzen neun und fünf.

KSV-Sternchen Paulina Pirro ließ sich nach seinem Sieg bei der Schüler-DM in diese Altersklasse hochstufen und überraschte bei den Mädchen in den Halbfinals jeweils mit Rang vier. In den Endläufen fuhr Pirro dann jedoch zu angriffslustig, was zu mehreren kleinen Fahrfehlern führte. Die Plätze acht und 15 waren dennoch ein beachtlicher Einstand für die elfjährige Kanutin.

Dank der Schulferien können sich die Kreuznacher nun vor Ort noch gezielt auf die Deutsche Jugend- und Junioren-Meisterschaft vorbereiten. Diese finden am kommenden Wochenende an gleicher Stelle statt. (sts)

Weltcup-Sieg in Augsburg

Ricarda Funk hat beim zweiten von fünf Weltcup-Rennen auf dem Augsburger Eiskanal einen glänzenden Finaltag absolviert.

AUGSBURG – Die Gesamtweltcup-Titelverteidigerin Ricarda Funk gewann das Rennen der Damen im Kajak-Einer trotz zweier Strafsekunden für eine Torstabberührung im mittleren Teil der Strecke. „Es war ein megacooles Gefühl“, beschrieb Funk ihren Finallauf, in den sie als Halbfinalschnellste und damit als letzte der zehn Finalteilnehmerrinnen gestartet war.

„Wenn man Fans und Freunde am Rand hört, wie sie einen anfeuern und dich runterschreien – einfach megacool. Und wenn man dann noch ins Ziel kommt und sieht, dass man Erste ist – unbeschreiblich. Ein Heimspiel ist nicht immer ein Vorteil. Wenn man die Strecke gut kennt, denkt man auch mehr darüber nach, was passieren kann. Aber natürlich werde ich versuchen, die Streckenkenntnisse auf den Heimstrecken  zu meinen Gunsten auszunutzen“, blickt sie auf das dritte Rennen kommendes Wochenende in Leipzig/Markkleeberg voraus.

Mit dem dritten Platz in Prag und dem heutigen Sieg in Augsburg ist die Top-Athletin des KSV-Bad Kreuznach ähnlich gut in die Weltcup-Serie gestartet wie im Vorjahr. Silber gewann heute die Slowakin Jana Dukatova, Bronze ging an die Slowenin Ursa Kragelj. Jasmin Schornberg paddelte im Finaldurchgang auf den sechsten Platz. Caroline Trompeter und Lisa Fritsche belegten die Ränge 14 und 25.

Bronze zum Weltcup-Auftakt

Ricarda Funk erkämpft sich beim Weltcup-Auftakt der Slalom-Kanuten in Prag Platz drei 

PRAG –Die Titelverteidigerin der Weltcupserie des Vorjahres war nach einem durchwachsenen Halbfinallauf nur mit Rang acht in das Finale gezogen und leistete sich im anschließenden Finallauf sogar noch vier Strafsekunden. Allerdings hatten auf dem sehr schwer gesteckten Kurs nahezu alle Teilnehmerinnen im Damenrennen Fahrfehler, so dass in der Endabrechnung für die KSV-Athletin ein glücklicher dritter Platz blieb. Der Sieg ging an die Spanierin Maialen Chourraut, Silber an Kimberley Woods aus Großbritannien.

“Die Strecke war heute sehr schwer. Ich hatte eigentlich keinen sauberen Lauf, musste immer wieder korrigieren und bin super überrascht. Ich freue mich sehr über die Medaille“, sagte Ricarda Funk. Lisa Fritsche (Halle) und Jasmin Schornberg (Hamm) belegten im Halbfinale die Ränge 21 und 25, Caroline Trompeter (Hanau) war bereits am Freitag in der Qualifikation ausgeschieden.

Am kommenden Wochenende gastiert der Weltcup dann beim ersten von zwei Rennen in Deutschland am Augsburger Eiskanal. In der Woche darauf ist Markkleeberg die dritte Station der ICF-Serie.

Gold, Silber und zweimal Bronze bei der Schüler-DM

Überragender Sieg für Paulina Pirro – KSV-Team wird Vizemeister – Bronze für Tom Pahl und Lara Kriesinger

Paulina Pirro ist die Nummer 1 bei den Schülerinnen B:

Lara Kriesinger gewinnt die Bronze-Medaille:

Tom Pahl holt im Finale der Schüler A ebenfalls Bronze:

Das KSV-Team mit Tom Pahl, Paulina Pirro und Christian Rehberg wird Deutscher Vizemeister:

Zu einem ausführlichen Bericht geht es hier: Schüler-DM-2017

Funk verpasst EM-Finale

Nach Sieg in den Vorläufen im Halbfinale ausgeschieden

TACEN –Nur mit Platz 13 beendete Ricarda Funk die Europameisterschaften im slowenischen Tacen.  Die Top-Athletin des KSV Bad Kreuznach verpasste durch eine Berührung und mit einigen Fahrfehlern im Halbfinale den Einzug in die Runde der besten Zehn.

Dabei hatte sich Funk mit ihrem souveränen Sieg im Qualifikationslauf deutlich in die Favoritenrolle geschoben. Im Halbfinallauf kassierte sie jedoch gleich am zweiten Tor zwei Strafsekunden, denen mehrere Ungenauigkeiten im weiteren Rennverlauf folgten. Am Ende fehlten der Weltcupsiegerin des Vorjahres 94 Hundertstel zur Finalteilnahme.

Gute Leistungen beim Deutschland-Cup in Lofer

Fee Maxeiner auf Rang fünf und sieben – René Jäckels zweimal auf Platz 16

LOFER –Während sich KSV-Star Ricarda Funk mit der Nationalmannschaft in Tacen (SLO) auf die unmittelbar bevorstehende EM vorbereitet, starteten ihre Vereinskolleginnen Fee Maxeiner und Rebecca Plonka beim Deutschland-Cup in Lofer. Maxeiner fuhr mit zwei soliden Läufen (5./7.) jeweils in die Top-Ten und damit auf Rang sieben der Gesamtwertung vor, Plonka (12./13.) auf Rang 13.

Bei den Herren ging mit René Jäckels (KSV) nur ein Bad Kreuznacher Kanute an den Start. Er erreichte mit zwei 16. Plätzen im starken Feld der Herren Leistungsklasse Rang 15 in der Gesamtwertung.

Auch die KSV-Junioren zeigten gute Leistungen. Robin Senft (25./26.) und Paul List (30./27.) rangieren ebenfalls in der vorderen Cup-Hälfte auf den Plätzen 24 und 29. Maurice Suljic hat sich als einer der jüngeren Starter im U-18-Cup mit den Rängen 49 und 47 ebenfalls sehr achtbar geschlagen.

 

 

Gelungene Generalprobe für die Schüler-DM

Siege für Tom Pahl, Paulina Pirro und das KSV-Team – Christian Rehberg gewinnt Bronze

SÖMMERDA – Nach dem erfolgreichen Kräftemessen mit der Konkurrenz aus Nordrhein-Westfalen und Süddeutschland ging es für die Schüler des KSV Bad Kreuznach erstmals in dieser Saison nach Thüringen, wo insbesondere die Nachwuchs-Kanuten der neuen Bundesländer beim Slalom in Sömmerda an den Start gingen.

Nach intensivem Training im Rahmen eines rheinland-pfälzischen Schüler-Lehrgangs gab es auch auf dem Unstrut-Kanal wieder klasse Ergebnisse: Tom Pahl (Schüler A) und Paulina Pirro (Schülerinnen B) siegten sowohl in ihren Einzelrennen als auch zusammen mit Christian Rehberg, der im Einzel Bronze gewann, im Mannschafts-Wettbewerb – eine gelungene Generalprobe für die im Juni anstehende Schüler-DM. Damit sind sowohl Pahl und Pirro als auch das KSV-Schüler-Team in dieser Saison noch ungeschlagen.

Trainer Rüdiger Eigelsbach wurde zudem Zweiter bei den Senioren.  Aber auch die C-Schülerinnen Milena Nikitina und Emily Eigelsbach schlugen sich ebenso wie B-Schüler Pascal Roth auf der technisch sehr anspruchsvollen Strecke tapfer und konnten wertvolle Erfahrungen sammeln.  (sts)

KSV gewinnt fünf Titel bei Süddeutscher Meisterschaft

Männer-Team holt Silber – Schüler-Mannschaft noch immer ungeschlagen

FÜRTH – Die Kreuznacher Slalom-Kanuten haben bei der Süddeutschen Meisterschaft in Fürth kräftig abgeräumt. Insgesamt 23 mal standen die Athleten von KSV, RKV und VfL auf dem Siegerpodest, davon zwölfmal ganz oben. Dabei war auf dem vom VfL-Trainer Nick Kümmel mit ausgehängten anspruchsvollen Parcours auf der Rednitz in manch einem Rennen sogar noch mehr drin.

Den ersten Titel aus Kreuznacher Sicht errang KSV-Trainer Stefan Senft im Rennen der Senioren B im Kajak-Einer (K1), während Vereinskamerad Rüdiger Eigelsbach bei den Senioren A als Vierter das „Treppchen“ um zwei Sekunden verfehlte. Dafür holte RKV-Kanute Alexander Kagan Bronze in der Altersklasse D/E, während seine Frau Irina Zaikina bei den Seniorinnen C den ersten Titel für den RKV um eine Hundertstelsekunde denkbar knapp verpasste. So wurde es Silber hinter Elke Pagent vom SV Bayreuth.

Für einen Doppelsieg sorgten die RKV-Junioren Joshua Dietz und Felix Schmidt im Canadier-Einer (C1). Zusammen mit dem Zweibrücker Ulf Jung holten sie in einer Renngemeinschaft zudem den Titel im Kajak-Team. Durch seine Vielseitigkeit avancierte Dietz zum erfolgreichsten Sportler dieser Meisterschaften. Denn auch im Canadier-Zweier (C2) holte Dietz zusammen mit VfL-Kanute Maxi Dilli ebenso Gold wie im C2 Mix gemeinsam mit VfL-Athletin Fiona Kaletka, die zudem Gold im C1 und Silber im K1 erringen konnte. In seiner Parade-Disziplin, dem K1, gewann Dietz in der stark besetzten Juniorenklasse Bronze vor Felix Schmitt (4.), Robin Senft (5.) und Paul List (7., beide KSV), die ebenfalls ein gutes Rennen fuhren. Senft und List wurden zusammen mit Jugendfahrer Maurice Suljic, der sich erfreulicherweise für die DM qualifizierte, als KSV-Trio Fünfter im Team-Wettbewerb.

Weitere Bronze-Medaillen gab es im C1 der Jugendklasse für Jana-Elisa Bartsch (RKV) sowie im K1 für die KSV-Kanutinnen Fee Maxeiner in der Leistungsklasse und Janina Kriesinger bei den Juniorinnen. Für eine echte Überraschung sorgte der nachfolgende Titelgewinn von Kriesinger, die zusammen mit Rebecca Plonka (4., KSV) und Lena Buhler (5., VfL). in der Frauen-Mannschaft startete. Das Kreuznacher Damen-Trio holte sich Gold vor den Teams aus den beiden Augsburger Vereinen AKV und Schwaben.

Nur eng an einer Medaille vorbei schrappte Maxi Dilli im hochkarätig besetzten Jugendrennen. Im ersten Lauf mit einer Fabelzeit in Führung, schoben sich im zweiten Durchgang noch gleich drei Konkurrenten knapp vor ihn. Am Ende trennten gerade einmal 1,63 Sekunden „Blech“ von Gold. Und auch im Jugend/Junioren-Team zusammen mit Fiona Kaletka und Holger Jung aus Zweibrücken gab es den undankbaren vierten Platz.

Die Männer-Mannschaft des KSV mit Ingo Kriesinger, René Jäckels und Thorsten Graubner, die in der Leistungsklasse im Einzel die Plätze sechs, sieben und 14 belegten, harmonierte gut errang Silber hinter einer Renngemeinschaft aus Baden-Württemberg.

In den Schülerrennen war der Kreuznacher Nachwuchs in fast allen Rennen auf Medaillenjagd. RKV-Talent Enrico Dietz holte sich bei den Schülern B den Titel sowohl im K1 als auch im C1 und zusammen mit Vereinskamerad Justus Brendle zudem Silber im C2. Anton Bloch (ebenfalls RKV) wurde Zehnter. Bei den Mädchen der gleichen Altersklasse sorgten die KSV-Sternchen Paulina Pirro und Lara Kriesinger für einen Doppelsieg. Die jüngsten KSV-Kanutinnen Milena Nikitina und Emily Eigelsbach paddelten im Rennen der Schülerinnen C mutig auf die Plätze vier und fünf.

Schließlich sicherte sich Tom Pahl mit einem fehlerfreien Lauf den Titel in der Schüler-A-Klasse und bleibt damit in dieser Saison weiter ungeschlagen. Und auch im KSV-Team fuhr Pahl gemeinsam mit Paulina Pirro und Christian Rehberg (im Einzel 9.) den dritten Sieg im dritten Rennen ein. (sts)

Ricarda Funk sichert sich WM-Ticket

KSV-Athletin gewinnt beide Qualifikationsrennen in Augsburg

AUGSBURG – Ricarda Funk hatte bereits im dritten von vier Rennen der nationalen WM-Qualifikation der deutschen Slalom-Kanuten auf dem Augsburger Eiskanal ihre WM-Teilnahme klargemacht. Im vierten und letzten Rennen setzte die Top-Athletin des KSV Bad Kreuznach noch einen drauf und fuhr mit über vier Sekunden Vorsprung der Konkurrenz davon. Damit siegte Funk in drei von vier Rennen und beendete mit der Idealpunktzahl Null überlegen die diesjährige Qualifikationsserie als Gesamtsiegerin.

„Ziel war schon, heute noch mal einen rauszuhauen. Ich wollte das Finale so fahren, als wäre es ein Weltcupfinale“, freute sich Ricarda Funk über den gelungenen Abschluss. Neben der 25-Jährigen lösten auch die zweit- und drittplatzierten Jasmin Schornberg (KR Hamm) und Lisa Fritsche (BSV Halle) die Tickets nach Pau/Frankreich. „Ich will daran anknüpfen, was ich in der letzten Saison gezeigt habe. Dafür werde ich alles geben und sehen, wie die internationale Konkurrenz drauf ist“, so die Titelverteidigerin im Gesamt-Welt-Cup.

Funks Vereinskameradin Fee Maxeiner paddelte im ersten Halbfinale auf Position zwei, so dass gleich zwei KSV-Kanutinnen vorne lagen. Im Finale fiel sie jedoch auf Rang acht zurück. Im letzten Rennen erkämpfte sich Maxeiner noch einmal einen starken fünften Platz und wurde damit Sechste in der Gesamtwertung. (sts)

Ricarda Funk bei WM-Quali souverän

KSV-Athletin führt die Rangliste an – Fee Maxeiner wird zum Auftakt Vierte

MARKKLEEBERG – Ricarda Funk ist auf dem besten Weg, sich einen der drei Startplätze für die diesjährige WM in Pau (Frankreich) und die EM in Tacen (Slowenien) zu sichern.

Die Slalomkanutin des KSV Bad Kreuznach präsentierte sich bei den Qualifikationsrennen in Markkleeberg in ausgezeichneter Form und dominierte im ersten Wettkampf sowohl im Halbfinale als auch im Endlauf. Am zweiten Tag sicherte sich Funk nach erneuter Führung im Semifinale Rang zwei, knapp hinter Lisa Fritsche aus Halle. Damit führt Funk nach zwei von insgesamt vier Rennen die Qualifikationsrangliste an. Die verbleibenden beiden Wettkämpfe werden am kommenden Wochenende in Augsburg ausgetragen. „Da das schlechteste Ergebnis gestrichen wird, benötigt Ricarda nur noch eine gute Platzierung“, erklärt KSV-Sportwart Walter Senft und ergänzt: „Bis jetzt ist alles nach Plan gelaufen. Ricarda hat ihre Läufe souverän ins Ziel gebracht.“ Ganz anders als im vergangenen Jahr, als Funk am großen Druck der Olympia-Qualifikation scheiterte.

Vereinskameradin Fee Maxeiner fuhr ebenfalls an beiden Tagen ins Finale und erzielte mit einem vierten Platz ihr bisher bestes Resultat in einem Qualifikationsrennen. (sts)

Funk siegt beim Weltranglistenrennen in Markkleeberg

Nach Triumph in Solkan erneut vorne – Fee Maxeiner im Halbfinale

MARKKLEEBERG  – Nach ihrem gelungenen Saisonauftakt im slowenischen Solkan zeigte sich Ricarda Funk vom KSV Bad Kreuznach auch beim zweiten Weltranglistenrennen in Markkleeberg in Topform. Funk, die bereits die Vorläufe und das Halbfinale souverän für sich entscheiden konnte, holte sich schließlich auch den Tagessieg im Finale der Damen im Kajak-Einer .

Dabei fuhr die Welt-Cup-Gesamtsiegerin des Vorjahres trotz einer Zweisekundenstrafe  einen komfortablen Vorsprung von 1,2  Sekunden auf die Österreicherin Corinna Kuhnle heraus. Ganze vier Sekunden trennten Funk sogar von ihrer Teamkollegin Jasmin Schornberg, die sich fehlerfrei auf Rang drei fuhr.

Ebenfalls vom Deutschen Kanu-Verband nominiert war Funks Vereinskameradin Fee Maxeiner, die sich mit einem starken zweiten Lauf für das Semifinale qualifizieren konnte. Dort wurde sie am Ende 21. (sts)

Medaillenflut für KSV-Kanuten in Bergheim

KSV fährt insgesamt 13 mal aufs „Treppchen“ – Schüler-Team wieder vorne

BERGHEIM – Beim ersten Kräftemessen mit der Konkurrenz aus Nordrhein-Westfalen dominierten die Bad Kreuznacher Nachwuchs-Kanuten in fast allen Schülerrennen. Aber auch in den höheren Altersklassen gab es für die Slalomfahrer von der Nahe zahlreiche Medaillenplätze. Der KSV paddelte insgesamt 13mal aufs „Treppchen“, darunter sechsmal auf Platz eins.

Nicht zu stoppen ist zur Zeit Paulina Pirro. Das Nachwuchstalent des KSV gewann bei den Schülerinnen B jeweils mit mehr als 50 Sekunden Vorsprung und hätte mit ihrem Ergebnis auch bei den Jungs ihrer Altersklasse vorne gelegen. Dort konnte Pascal Roth in seinem zweiten Wettkampf mit den Plätzen 13 und zwölf sehr zufrieden sein.

Im großen Feld der Schüler A siegte wie schon in Waldkirch KSV-Athlet Tom Pahl, der als einziger in seinem Rennen eine Zeit unter hundert Sekunden fuhr. Teamkollege Christian Rehberg überzeugte ebenfalls und kam auf die Plätze drei und vier.

Zwei tolle zweite Plätze errang KSV-Kanutin Milena Nikitina bei den jüngsten Kanutinnen, den Schülerinnen C, was mit ihrem ersten Pokal belohnt wurde. Im gleichen Rennen erkämpfte sich Emily Eigelsbach (ebenfalls KSV) bei ihrem Wettkampf-Debüt auf Anhieb ebenfalls einen Platz auf dem „Treppchen“. Sie wurde an beiden Tagen Dritte und lies damit gleich vier Sportlerinnen hinter sich.

Vater Rüdiger Eigelsbach war von der Leistung seiner Tochter begeistert und holte selbst Bronze bei den Senioren A. Im Rennen der Senioren B triumphierte KSV-Trainer Stefan Senft, in der D-Klasse ging Bronze an Bernhard Schraut.

Einen weiteren Sieg für den KSV errang Paul List, der sich bei den Junioren vor Benedikt Schüler (KST Rhein-Ruhr) und Malte Rehkämper (KR Hamm) behaupten konnte. Zusammen mit Stefan Senft und Rüdiger Eigelsbach startete er zudem in der Männer-Mannschaft, wo das KSV-Trio mit einem fehlerfreien Lauf einen schönen fünften Platz erzielte.

Nicht zu schlagen war hingegen das erste Schüler-Team des KSV mit Tom Pahl, Paulina Pirro und Christian Rehberg. Die Drei siegten mit acht Sekunden Vorsprung vor den Mannschaften aus Schwerte und Lippstadt. Das zweite, noch sehr junge KSV-Trio mit Pascal Roth, Milena Nikitina und Emily Eigelsbach konnte sich über Rang neun freuen. (sts)

Erfolgreicher Saisonstart für KSV-Kanuten

Ricarda Funk siegt beim Weltranglistenauftakt – Schüler-Team gewinnt Gold

SOLKAN/WALDKIRCH – Besser hätte der Saisonstart für die Kanuten des KSV Bad Kreuznach nicht laufen können. Während Ricarda Funk beim internationalen Wettkampf auf der Soca in Slowenien dominierte, fuhr der Nachwuchs beim Slalom in Waldkirch die ersten nationalen Siege ein.

Ricarda Funk präsentierte sich beim Weltranglistenauftakt im slowenischen Solkan in erstklassiger Form. Nach Platz eins im Vorlauf qualifizierte sie sich im Halbfinale ebenfalls als Erste fürs Finale. Dort siegte sie schließlich mit 8,57 Sekunden Vorsprung vor Lokalmatadorin Eva Tercelj aus Slowenien. Erfreulich: KSV-Kanutin Fee Maxeiner, die ebenfalls vom Deutschen Kanu-Verband für das Weltranglistenrennen nominiert wurde, schaffte als Zehnte ebenfalls den Sprung in den Endlauf und erreichte dort einen starken neunten Platz.

Beim nationalen Saisonstart Waldkirch paddelte Paulina Pirro im Rennen der Schülerinnen B mit zwei schnellen Fahrten souverän zu Gold. Mit ihrem Ergebnis hätte das 11jährige KSV-Talent sogar sowohl bei den gleichaltrigen Jungs als auch bei den älteren Schülerinnen A gewonnen.

Tom Pahl zeigte ebenfalls eine sehr starke Leistung und siegte bei den Schülern A mit zwei Sekunden Vorsprung vor Luis Erschig aus Waldkirch. Christian Rehberg, bei einem ersten Start in der Schüler-A-Klasse durch vier Torstabberührungen noch mit acht Strafsekunden belastet, steigerte sich im zweiten Durchgang deutlich und schaffte so vor dem Franzosen Matthieu Koffel aus Selestat als Dritter noch den Sprung aufs Treppchen.

Pahl, Pirro und Rehberg dominierten schließlich auch das Mannschaftsrennen und siegten als KSV-Team mit satten 40 Sekunden Vorsprung vor dem Trio aus Waldkirch.

Ein tolles Wettkampfdebüt hatte KSV-Neuling Pascal Roth, der bei den Schülern B Platz neun belegte. Bernhard Schraut, der sich als Senior D (Ü60) auch mit den jüngeren Senioren bis zur A-Klasse (Ü32) messen musste, kam mit einer schönen, fehlerfreien Fahrt auf Rang sechs.

KSV-Sportwart Walter Senft war mit den Leistungen seines fünfköpfigen Teams hochzufrieden. „Unsere Schüler waren den Winter über sehr fleißig. Dieses Training wurde jetzt mit den tollen Platzierungen belohnt.“ Am kommenden Wochenende geht es mit einer etwas größeren Mannschaft nach Bergheim zu einem ersten Kräftemessen mit der Konkurrenz aus Nordrhein-Westfalen. (sts)

Umkleide-Container und neuer Vereinsbus

Mitgliederversammlung des KSV verabschiedet größere Investitionen – Viele Mitglieder geehrt

BAD KREUZNACH – Gut zehn Jahre nach seiner Gründung stand die Mitgliederversammlung des Kanu-Sport-Vereins (KSV) Bad Kreuznach ganz im Zeichen dieses kleinen Vereinsjubiläums.

Im einleitenden Jahresrückblick in Form einer Multivisionspräsentation waren die zahlreichen Aktivitäten der Saison 2016 noch einmal in schönen Bildern zu sehen. Anschließend wurden Astrid Jung, Hans-Helmut Rehberg und Gründungsmitglied Christine Senft-Witt für ihr besonderes Engagement die Bronzenen Ehrennadel verliehen. Die Ehrennadel in Silber erhielt Else Senft, die sich mit ihren 88 Jahren noch immer im KSV und im Förderverein bei der Bewirtung des Vereinsheims einbringt. „Dein Apfelstreuselkuchen ist so lecker, dass er meistens als erstes ausverkauft ist“, lobte Enkel und Schatzmeister Stefan Senft in seiner Laudatio die Kochkünste des ältesten KSV-Mitglieds.

Nach zehn Jahren KSV gab es erstmals auch eine Ehrung für treue Mitglieder, was zu einem Wiedersehen mit früheren erfolgreichen Nachwuchssportlern führte. So nahm Christopher Stumpf, der Deutsche Schülermeister im KSV-Team von 2007, die Auszeichnung mit Freude entgegen, ebenso wie René Jäckels, der im Jugend/Juniorenbereich insgesamt viermal DM-Silber errang. Persönlich geehrt werden konnten außerdem Marlene Druckenmüller, Hans-Jürgen, Heike und Christopher Leibrock, Rainer und Uschi Palluk sowie Walter, Waltraud, Stefan und Robin Senft. Für treue Mitglieder, die nicht anwesend sein konnten, wird die Ehrung zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Da der 1. Voritzende Volker List erkrankt war, leitete sein Stellvertreter Hans-Helmut Rehberg die Versammlung und berichtete unter anderem über die Problematik der nicht mehr nutzbaren Bootslagerstätte unter dem Gradierwerk. Mit Unterützung der Stadt konnte jedoch in der Nähe des Vereinsheims eine alternative Räumlichkeit gefunden und Dank der tatkräftigen Mithilfe einiger Mitglieder um Jugendwart Matthias Pirro dort ein neues Bootslager errichtet werden.

Sportwart Walter Senft hob in seinem Bericht die sportlichen Erfolge hervor, die mit Ricarda Funks Sieg im Gesamt-Welt-Cup ihren internationalen Höhepunkt hatten. National glänzte der KSV insbesondere durch den Titelgewinn von Funk und dem Frauen-Team bei der DM, die Silbermedaille von Paulina Pirro bei der Schüler-DM sowie durch zwei Gold- und eine Bronzemedaille bei den German Masters.

Die Kassenprüfer Heike Leibrock und Armin Göckel lobten die vorbildliche Kassenführung, so dass der Vorstand einstimmig entlastet wurde.

Bei der anschließenden Genehmigung des Haushaltsplans warb Rehberg um Zustimmung für größere Investitionen: „Der rote KSV-Bus hat zehn Jahre lang gute Dienste getan, jetzt ist es aber Zeit für einen neuen.“ Die Rücklagen dafür seien vorhanden, wie der Kassenbericht gezeigt habe. Und auch das schon länger geplante Projekt eines Umkleidebreiches ist mit einer Container-Lösung bereits in der Antragsphase beim Sportbund. Die Mitglieder begrüßten die Vorschläge und verabschiedeten den Haushaltsplan einstimmig – damit der KSV auch in den nächsten zehn Jahren erfolgeich Kanusport betreiben kann. (sts)

KSV-Team gewinnt Titel bei den „German Masters“

Ingo Kriesinger holt auch im Einzel Gold – Bronze für Rüdiger Eigelsbach

KLEINBLITTERSDORF – Die Deutschen Meisterschaften der Senioren bescherten den Slalom-Kanuten des KSV Bad Kreuznach zum Saisonabschluss zwei Gold- und eine Bronze-Medaille. Dabei holte das KSV-Trio mit Ingo Kriesinger, Rüdiger Eigelsbach und Stefan Senft erstmals in der Vereinsgeschichte den DM-Titel im Team.

IngoKriesinger-RüdigerEigelsbach-StefanSenft-mit-Trainer-WalterSenft

Für Rüdiger Eigelsbach war die Premiere bei den „German Masters“ am Wehr zwischen Klein- und Großblittersdorf ein Einstand nach Maß. Im Einzelrennen der Senioren A steigerte sich der 37jährige im zweiten Durchgang mit einem fehlerfreien Lauf und erkämpfte sich überraschend die Bronze-Medaille hinter Markus Stroß aus Hanau und Björn Behne aus Hilden.

Bei den Senioren B verteidigte Ingo Kriesinger seinen Titel aus dem Vorjahr und siegte vor dem Saarbrücker Dirk Fuhrmann und David Krajnik von der KST Rhein-Ruhr. Stefan Senft zeigte gegen die starke Konkurrenz ebenfalls eine klasse Leistung, verfehlte aber als Fünfter die Medaillenränge um eine gute Sekunde.

RKV-Kanutin Irina Zaikina wurde Siebte bei den Seniorinnen C und D, während ihr Mann Alexander Kagan bei den Senioren D mit Rang vier nur einen Platz am Treppchen vorbei paddelte. KSVler Bernhard Schraut, der mit dem ungewohnt schwierigen Parcours auf der Saar zu kämpfen hatte, belegte Rang sechs, ebenso wie Vereinskamerad Gerd Stock in der höchsten Altersklasse E (Ü70).

Für den krönenden Abschluss sorgte das KSV-Team dann im Mannschaftsrennen. Nach dem ersten Lauf bereits auf Position drei, legten Ingo Kriesinger, Rüdiger Eigelsbach und Stefan Senft im zweiten Durchgang einen Null-Fehler-Lauf mit Bestzeit hin und siegten vor dem renommierten Trio der KST Rhein-Ruhr und dem WSF Köln. „Wahnsinn, welche Kräfte Rüdiger hier zum Schluss noch mobilisiert hat“, zollte Stefan Senft seinem Freund und Teamkameraden Respekt, der mit der Mannschaft die gleiche Zeit wie in seinem Einzelrennen fuhr. „Rüdiger ist da über sich hinausgewachsen.“ Auch KSV-Sportwart Walter Senft war vor lauter Begeisterung aus dem Häuschen: „Das war einfach sensationell“, freute sich Senft über den ersten Titelgewinn des KSV bei einem Mannschaftsrennen der German Masters. (sts)

Slalom-Kanutinnen des KSV gewinnen DM-Gold

Ricarda Funk verteidigt ihren Titel und wird Gesamtsiegerin im Deutschland-Cup

HAGEN-HOHENLIMBURG – Zweimal Gold gab es für die Slalom-Kanutinnen des Kanu-Sport-Vereins Bad Kreuznach bei der Deutschen Meisterschaft in Hagen-Hohenlimburg. Das KSV-Trio mit Ricarda Funk, Fee Maxeiner und Rebecca Plonka siegte bei den Frauen-Mannschaften. Funk verteidigte zudem ihren Titel aus dem Vorjahr und wurde gleichzeitig Gesamtsiegerin im Deutschland-Cup.

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Bereits in den Qualifikationsläufen, gleichzeitig letztes Rennen des Deutschland-Cups, wurde Ricarda Funk ihrer Favoritenrolle gerecht. Als frisch gebackene Welt-Cup-Gesamtsiegerin paddelte die 24jährige Sportsoldatin mit zwei fehlerfreien Läufen und satten 4,64 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Nach den beiden Siegen in Lofer gewann Funk damit auch erstmals die Gesamtwertung des Deutschland-Cups.

Im Semifinale auf neuem, anspruchsvollerem Kurs unterliefen Ricarda Funk dann drei Torstabberührungen, die jeweis mit zwei Strafsekunden geahndet wurden. Damit musste sie sich zunächst hinter Jasmin Schornberg aus Hamm auf Platz zwei einreihen. Ihre Souveränität zeigte Funk dann jedoch im alles entscheidenden Finallauf, in dem sie taktisch klug mit einem Null-Fehler-Lauf 1,13 Sekunden vor Lisa Fritsche aus Halle zur Gold-Medaille fuhr. Schornberg wurde Dritte. Auch Funks Teamkollegin Fee Maxeiner qualifizierte sich für das Finale und wurde dort Achte. Für Rebecca Plonka hingegen war als 18. im Halbfinale Schluss.

Eine klasse Vorstellung bot einmal mehr KSVler Ingo Kriesinger. Der 49jährige Routinier kam sowohl in den Vorläufen als auch im Endstand des Deutschland-Cups auf einen starken elften Platz. Im Semifinale der DM fuhr Kriesinger dann jedoch zu sehr auf Risiko, wodurch sich mehrere kleine Fehler einschlichen. Am Ende belegte er Rang 21.

Ein Highlight aus Kreuznacher Sicht war dann schließlich das Mannschaftsrennen der Frauen. Hier musste auf dem engen Lenne-Kanal mit extrem kleinen Kehrwässern alles stimmen, wollte man in die Medaillenränge fahren. Und das von Trainer Michael Senft eingestellte KSV-Trio setzte die taktischen Vorgaben eins zu eins um. Ricarda Funk, Fee Maxeiner und Rebecca Plonka harmonierten ausgezeichnet und blieben vor allem fehlerfrei. Am Ende konnten sie über DM-Gold vor den Teams vom AKV Augsburg und der Renngemeinschaft Nordrhein-Westfalen jubeln. Die Titelverteidigerinnen von Schwaben Augsburg fuhren zwar die schnellte Zeit, zwei Berührungen bedeuteten in diesem Kopf-an-Kopf-Rennen aber schon Platz vier. „Das war eine starke Leistung,“ freute sich Michael Senft über den Erfolg und den Kampfgeist seiner Schützlinge. „Vor allem Rebecca, hat als Schlussfahrerin alles aus sich herausgeholt.“ Der KSV gewann damit zum zweiten Mal nach 2014 – damals noch mit Leonie Meyer – den Titel im Frauen Team. Darüber strahlte auch KSV-Sportwart Walter Senft: „Einfach gigantisch! Und gleich zwei Titel bei einer DM der Leistungsklasse gab es für den KSV bisher noch nie.“ (sts)

Ricarda Funk gewinnt Welt-Cup 2016

Platz vier in Tacen reicht zum Gesamtsieg

TACEN – Ricarda Funk  hat den Gesamt-Welt-Cup 2016 im Kajak-Einer der Damen gewonnen. Der Vizeweltmeisterin vom KSV Bad Kreuznach reichte nach den Siegen in Ivrea (Italien) und Prag (Tschechien) dazu ein vierter Platz im abschließenden Rennen beim Welt-Cup-Finale der Slalom-Kanuten in Tacen (Slowenien).

Funk fehlten 81 Hundertstelsekunden für den erneuten Sprung auf das Podest. Dennoch reichte es nach fünf Welt-Cup-Rennen in der Endabrechnung für den Gesamtsieg.  Die KSV-Athletin gewinnt mit 16 Punkten Vorsprung vor der Olympia-Dritten Jessica Fox aus Australien (290 Punkte) und der Slovakin Jana Dukatova (233 Punkte).

Welt-Cup-Endstand: 1. Ricarda Funk (GER) 306, 2. Jessica Fox (AUS) 290, 3. Jana Dukatova (SVK) 233, … 5. Jasmin Schornberg (GER) 224, 32. Melanie Pfeifer (GER) 60, 44. Lisa Fritsche (GER) 37

Video unter: http://www.youtube.com/watch?v=HYF761oJOw4&sns=em

Paulina Pirro siegt in Günzburg

Silber für Christian Rehberg und Janina Kriesinger – Robin Senft im Cup-Finale

GÜNZBURG/AUGSBURG – Mit tollen Erfolgen kehrten die Slalom-Kanuten des KSV Bad Kreuznach vom Wettkampf in Günzburg zurück. Bei den Schülerinnen B war Paulina Pirro einmal mehr eine Klasse für sich und siegte mit zwölf Sekunden Vorsprung vor Elena Röber aus Bayreuth. Auch B-Schülerin Lara Kriesinger zeigte schöne Läufe. Drei Torstabberührungen, die jeweils mit zwei Strafsekunden zu Buche schlugen, waren jedoch zwei zu viel für einen Platz auf dem Treppchen – Rang vier. Diesen belegte diesmal auch Tom Pahl im Rennen der Schüler A.

ChristianRehberg

Dafür konnte Christian Rehberg nach einem verfehlten Tor im ersten Lauf im zweiten Durchgang zeigen, was in ihm steckt. Mit einer schnellen Fahrt katapultierte er sich auf Platz zwei hinter dem Augsburger Luis Weigl. Im Schüler-Team des KSV holte Rehberg zusammen mit Tom Pahl und Paulina Pirro zudem Bronze.

Milena Nikitina, die jüngste Slalom-Kanutin des KSV, meisterte bei den Schülerinnen C in beiden Läufen alle Tore der für die Kleinsten sehr anspruchsvollen Strecke. Nach dem ersten Lauf lag sie zunächst sogar in Führung, da gleich drei ihrer Konkurrentinnen kenterten. Am Ende wurde sie Vierte.

Einen feinen zweiten Platz erkämpfte sich Janina Kriesinger bei der weiblichen Jugend. Vater Ingo Kriesinger dominierte mit Regattabestzeit die Leistungsklasse der Männer.

Derweil nahmen die erfahreneren Jugend- und Juniorenfahrer des KSV beim internationalen ECA-Junior-Cup in Augsburg teil. 21 Nationen sorgten für große und hochkarätige Starterfelder auf dem „Eiskanal“, der Olympiastrecke von 1972. In der Klasse U18 qualifizierte sich Robin Senft dank eines fehlerfreien Laufes als 26. für das Finale der besten 30. Dort fuhr Senft auf Angriff, blieb erneut fehlerfrei und war schließlich satte fünf Sekunden schneller. „Es war ein cooles Gefühl“, freute sich der 17jährige über seine erste Finalteilnahme, bei der dann auch noch alles gepasst hatte. Am Ende war es für Senft ein starker 15. Platz.

Nur eine Sekunde am Finale vorbei paddelte Paul List im Rennen der U16. Er wurde 33., neun Plätze vor Vereinskamerad Pedro Kegler, der am Ende eines ansprechenden Laufes noch die beiden letzten Abwärtstore berührte. Sein Debüt auf dem „Eiskanal“ feierte Maurice Sujic. Er bewältigte alle Tore, überholte während des Laufes sogar seinen Vorfahrer und konnte mit Rang 60 unter den 80 internationalen Startern hoch zufrieden sein. (sts)

Fee Maxeiner holt in Bratislava Gold und Bronze

Fee Maxeiner, Slalomkanutin vom KSV Bad Kreuznach, hat beim „Young Danubia Cup“ in Bratislava einmal Bronze und einmal Gold gewonnen.

Portrait-FeeMaxeiner

Bereits im ersten Wettkampf lag sie nach dem ersten Lauf in Führung, berührte aber auch im zweiten Durchgang ein Tor, was mit 2 Strafsekunden geahndet wird. So wurde sie mit einer halben Sekunde Rückstand Dritte. Im zweiten Rennen gelang Maxeiner dann ein perfekter fehlerfreier Lauf, so dass sie mit satten 7 Sekunden Vorsprung vor Dian Derks (Niederlande) und Silvia Brosova (Slowakei) siegte. (sts)