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KSV-Nachwuchs säubert Naheufer

Der Kanu-Sport-Verein hat im Rahmen seines alljährlichen Putz- und Flicktages auch wieder einen Beitrag für die Umwelt geleistet.
Im Bereich oberhalb des Salinenwehres ging der KSV-Nachwuchs mit 2 offenen Canadiern auf die Nahe und sammelte Unrat an den  Uferbereichen ein. Zur Belohnung gab es für die Helfer ein warmes Essen und etwas gegen den Durst.

FUNK HOLT IN RIO WM-BRONZE IM KAJAK-EINER UND SILBER IM TEAM

Die Europameisterin Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach) gewinnt Bronze bei den Kanuslalom-Weltmeisterschaften in Rio de Janeiro.

Dabei hatte die 26-jährige Sportsoldatin bereits an Tor zwei eine Berührung und musste den zwei Strafsekunden hinterherfahren. Am Ende paddelte die Rheinländerin mit 3,26 Sekunden Rückstand hinter der Favoritin Jessica Fox aus Australien zu Bronze. „Nach dem ich Tor zwei berührt hatte, war ich mir nicht mehr sicher, ob ich das noch bis unten bringe. Aber dann hab ich mir gesagt: ‚scheiß drauf‘, ich geb jetzt nochmal richtig Gas“, freute sich Funk, die bereits im Vorjahr WM-Bronze gewonnen hatte. Silber ging an die Britin Mallory Franklin. Die zweite DKV-Starterin Jasmin Schornberg aus Hamm fuhr mit einem Rückstand von 9,41 Sekunden auf den achten Platz.

Im Team-Wettbewerb errang Funk zusammen mit Schornberg und Lisa Fritsche (Halle) zudem die Silber-Medaille hinter dem Trio aus Frankreich und vor Großbritannien.

Damen, Kajak-Einer: 1. Jessica Fox (AUS) 102,06  (0),  2. Mallory Franklin (GBR) 104,34  (0),  3. Ricarda Funk (GER) 105,32  (2),  8. Jasmin Schornberg (GER) 111,47  (2)

Damen Kajak-Einer Team:  1. France  (FRA) 108,37 (0),  2. Germany  (GER) 109,12 (2),  3. Great Britain (GBR) 109,36 (2)

WELTCUPDRAMA IM SPANISCHEN SEU D URGELL

  1. Beim Weltcup-Drama  in La Seu d’ Urgell in den katalanischen Pyrenäen blieb es noch bis zum letzten Zieleinlauf spannend . Die Breisigerin Ricarda Funk verpasst im fünften Rennen den Weltcup-Hattrick.

Im Damen Kajak hat Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach) in einem dramatischen Finale nur knapp den dritten Weltcuptitel  in Folge verpasst. Die 26 Jahre alte Rheinländerin war gerade so als Zehnte in das Finale eingezogen, hatte dann aber in einem furiosen Endlauf eine Zeit vorgelegt, an der die Konkurrenz nicht mehr vorbei kam. In der Gesamtabrechnung konnte Funk die führende Australierin Jessica Fox auch mit einem Sieg nicht mehr verdrängen. Funk wird bei 302 Zählern und mit nur einem Punkt Rückstand zur Australierin zweite im Gesamtweltcup. „Ich bin froh, wieder ein Finale gewonnen zu haben. Dieses gute Gefühl will ich mit zur WM nehmen“, so Funk mit Blick auf die anstehende WM in Rio de Janeiro.

Ergebnisse fünftes Weltcuprennen:
Damen, Kajak-Einer: 1. Ricarda Funk (GER) 102,68 (2), 2. Maialen Chourraut (ESP) 104,45 (2), 3. Mallory Franklin (GBR) 105,34 (0); Im Halbfinale ausgeschieden: 14. Lisa Fritsche (GER) 110,31  (0); In der Qualifikation ausgeschieden: 45. Anna Faber (GER) 119,06  (0)

Weltcupendstand:
Damen, Kajak-Einer: 1. Jessica Fox (AUS) 303, 2. Ricarda Funk (GER) 302, 3. Corinna Kuhnle (AUT) 285, … 22. Jasmin Schornberg (GER) 93, … 25. Lisa Fritsche (GER) 80, … 46. Anna Faber (GER) 24

RICARDA FUNK GEWINNT DEUTSCHLAND-CUP IM EINERKAJAK

Europameisterin Ricarda Funk hat nach 2016 erneut den Deutschland-Cup im Kanuslalom gewonnen.

Die für den KSV Bad Kreuznach startende Bad Breisigerin konnte alle vier Rennen der Serie für sich entscheiden und siegte mit der Idealpunktzahl von 240 Zählern und 46 Punkten Vorsprung vor Jasmin Schornberg aus Hamm. Platz drei ging an Anna Faber vom WSC Bayer Dormagen (185 Punkte).

Nächste Station für die Rheinländerin ist der Weltcup vom 30.08-02.09 im slowenischen Tacen. Funk ist aktuell Weltcup-Titelverteidigerin und liegt nach drei von fünf Rennen in Krakau (Polen), Liptovski Mikulas (Slowakei) und Augsburg hinter der Australierin Jessica Fox auf Rang zwei.

Übersicht Deutschland-Cup. Endergebnis im Kajak der Damen:
1. Ricarda Funk, KSV Bad Kreuznach (240 Punkte)
2. Jasmin Schornberg, KR Hamm (194 Punkte)
3. Anna Faber, WSC Bayer Dormagen (185 Punkte)

BRONZE FÜR FUNK ZUM WELTCUPAUFTAKT

­Als einzige Deutsche war Gesamtweltcupsiegerin des Vorjahres, Ricarda Funk, auf Platz zwei hinter Jessica Fox (Australien) in das Finale eingezogen. Damit zeichnete sich zunächst das seit Jahren wiederkehrende Duell Funk gegen Fox ab, dann aber legte die Österreicherin Corinna Kuhnle eine Zeit vor, an der Funk nicht mehr vorbei kam. Als letzte Starterin ging schließlich die Australierin auf die Strecke: Fox toppte das Ergebnis der Österreicherin um 1,58 Sekunden und verdrängte damit Kuhnle und Funk auf Rang zwei und drei. „Ich bin eigentlich zufrieden, die schwierige Kombination an Tor 16 und 17 habe ich gut bekommen, aber ein paar Kleinigkeiten liefen nicht ganz so rund“, resümierte Funk, „Jetzt freue ich mich auf den kommenden Weltcup nächste Woche in Krakau.“

Ergebnisse 1 Weltcup Damen Kajak:  1. Jessica Fox (AUS) 101,20 (0),  2. Corinna Kuhnle (AUT) 102,78 (2),  3. Ricarda Funk (GER) 103,65 (0),

Ricarda Funk feiert Doppelerfolg bei Kanu-EM in Prag

Am zweiten Finaltag der Europameisterschaften im Kanu-Slalom wiederholte Ricarda Funk ihren EM-Erfolg von 2014: Die Kajakspezialistin vom Rhein war als drittletzte Starterin auf den Kurs gegangen und hatte mit einem fehlerfreien Lauf eine Zeit vorgelegt, die die Konkurrenz nicht mehr toppen konnte. Funk gewann mit 1,36 Sekunden Vorsprung vor der Titelverteidigerin Corinna Kuhnle aus Österreich. Dritte wurde die Britin Fiona Pennie. Jasmin Schornberg  aus Hamm beendete das Finale mit Rang acht. „Ich wollte die Linie treffen und in den Aufwärtstoren dann nochmal richtig einen raushauen. Dabei kam es darauf an, das richtige Management zwischen Risiko und Kontrolle zu schaffen, das ist mir gelungen“, erklärte die frischgebackene Europameisterin im Ziel.
In den Mannschaftswettbewerben sorgten die deutschen Damen-Kajaks mit Ricarda Funk, Lisa Fritsche (Halle) und Jasmin Schornberg (Hamm) noch einmal für Jubel im DKV-Team. Die amtierenden Weltmeisterinnen des Vorjahres gewannen mit einem Vorsprung von 2,55 Sekunden EM-Gold vor Österreich und Tschechien. Damit fährt die für den KSV Bad Kreuznach startende Breisigerin zum ersten Mal mit zwei Titeln nach Hause.
Fotograf/in: Rebekka Anton
Text: Thorsten Funk
Abbildung:Ricarda Funk im Ziel.

FUNK LÖST WM-TICKET FÜR RIO 2018

Mit drei Siegen und dem Idealwert von null Punkten schließt die Bad Breisigerin Ricarda Funk souverän die diesjährige Qualifikationsserie ab.

Im Einerkajak der Damen hat Ricarda Funk nichts anbrennen lassen. Im Gegenteil: Mit drei souveränen Siegen und einem zweiten Platz dokumentierte die Slalomkanutin des KSV Bad Kreuznach ihre Ausnahmestellung in Deutschland. Funk gewann an den zwei Wettkampf-Wochenenden drei der vier Rennen im Kajak-Einer und sicherte sich damit ihr WM-Ticket für Rio. Spannend machte es hingegen die Teamkollegin Lisa Fritsche, die aus den ersten zwei Qualifikationsrennen in Augsburg einen Streichwert mitgebracht hatte und so am letzten Tag noch abliefern musste. Am Ende sicherte sich Fritsche durch einen zweiten Platz im letzten Rennen ihren Startplatz für Rio.  Dritte wurde Jasmin Schornberg, die sich ebenso wie Funk bereits am Vortag qualifiziert hatte. Damit steht dasselbe Team wie 2017 auch dieses Jahr wieder an dem Start. Das Trio wurde letztes Jahr Weltmeister, die Rheinländerin gewann zudem Bronze im Einzelwettbewerb.

Die nächsten Meilensteine der diesjährigen Saison sind die Europameisterschaften in Prag (1.-3. Juni) . Es schließt sich die Weltcupserie mit fünf Rennen in Liptovsky Mikulas (Slowakei), Krakau (Polen), Augsburg, Ivrea (Italien), Tacen (Slowenien) sowie La Seu D’Urgell (Spanien) an. Danach wird sich die deutsche Nationalmannschaft vor allem der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften vom 26. Bis 30. September in Rio de Janeiro (Brasilien) widmen. Die Junioren und U23 Nationalmannschaften fahren ihre Weltmeisterschaften im italienischen Ivrea (17. – 22. Juli) und die Europameisterschaften im slowakischen Bratislava vom 23. bis 26. August aus.

Endstand nach vier Qualifikationsrennen

Kajak Damen:
1. Ricarda Funk KSV Bad Kreuznach (0)
2. Jasmin Schornberg KR Hamm (4)
3. Lisa Fritsc.he BSV Halle (9)

Fotograf/in: Waltraud Senft
Text: Thorsten Funk
Abbildung: Ricarda Funk

RICARDA FUNK GEWINNT BEI WM-QUALIFIKATION IN AUGSBURG DOPPELT

Am zweiten Tag der nationalen WM-Qualifikation der deutschen Slalom-Kanuten hat sich Ricarda Funk erwartungsgemäß in Führung im Kampf um die WM-Tickets gebracht. Die Rheinländerin konnte nach den ersten beiden Wettkampftagen der viertägigen Qualifikationsserie einen Doppelerfolg feiern.

So entschied Funk beide Rennen der Damen im Kajak-Einer für sich. Während am ersten Wettkampftag die Entscheidung mit 0,4 Sekunden noch knapp ausfiel, wurde das Ergebnis am zweiten Tag deutlicher: Die für den KSV-Bad Kreuznach startende Breisigerin setzte sich mit souveränen sieben Sekunden Vorsprung von der Konkurrenz ab und gewann mit einem fehlerfreien Lauf vor Jasmin Schornberg (KR Hamm) und Lisa Fritsche aus Halle. „Ich bin happy – das war ein geiler Lauf. Ich bin an Tor 22 ein bisschen zu eng an der Torstange geblieben und musste ein wenig warten, aber es war klar, dass jetzt alles passen muss. Ein guter Einstieg, mit zwei Siegen kann ich beruhigt in die nächsten Wettkämpfe gehen“, so Funk nach ihrem Doppelerfolg. Jasmin Schornberg und Cindy Pöschel (LKC Leipzig) belegten am Vortag Platz zwei und drei.

Im Kanupark Markkleeberg bei Leipzig werden am kommenden Wochenende die verbleibenden zwei Entscheidungen ausgefahren. Nach vier Wettbewerben können alle Aktiven ihr schlechtestes Ergebnis streichen, die drei niedrigsten Platzziffern kommen in die Wertung. Pro Kategorie starten die drei besten Boote bei den Weltmeisterschaften im September auf dem Olympiakurs von 2016 in Rio de Janeiro (Brasilien).

Ergebnisse, nationale WM-Qualifikation, Rennen 2 von 4 in Augsburg

Zweiter Wettkampftag

Damen, Kajak-Einer: 1. Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach) 108,08 (0), 2. Jasmin Schornberg (KR Hamm) 115,44 (0), 3. Lisa Fritsche (BSV Halle) 116,29 (2)

Zwischenstand: 1. Funk 0, 2. Schornberg 4, 3. Apel 13, 4. Pöschel 14

Erster Wettkampftag

Damen, Kajak-Einer: 1. Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach) 111,30 (2), 2. Jasmin Schornberg (KR Hamm) 111,72 (0), 3. Cindy Poeschel (LKC Leipzig) 116,63 (4)

Funk holt Bronze bei Weltranglistenrennen in Markkleeberg

Die Bad Breisigerin Ricarda Funk hat beim Weltranglistenrennen die Bronzemedaille gewonnen.

Die Weltcup-Gesamtsiegerin und WM-Dritte des Vorjahres erlaubte sich eine Zwei-Sekunden-Strafe und fand insgesamt nicht zur optimalen Linie: „Es war eine anspruchsvoll gehangene Strecke. Ein Tor habe ich berührt und bin auch sonst nicht immer auf Kurs gewesen“, resümierte Funk. Dabei hatte die für den KSV Bad Kreuznach startende Rheinländerin das Gold schon auf dem Paddel, denn ohne die Zeitstrafe hätte es noch für den Sieg gereicht. Dieser ging am Ende an die Polin Natalia Pacierpnik, die auf dem schwierigen Kurs im Markkleeberger Wildwasserpark die beste Linie fand und als einzige fehlerfrei blieb. Silber holte sich die Österreicherin Corinna Kuhnle.
„Wir hatten ein hochklassiges internationales Starterfeld, in dem wir uns messen konnten. Drei Wochen vor den nationalen Qualifikationen war dieses Rennen die erste Standortbestimmung“, sagt DKV-Chefcoach Michael Trummer. Die ersten beiden von vier Rennen der diesjährigen Qualifikationsserie um die WM-Tickets steigen am 28. und 29. April auf dem Olympiakurs von 1972 in Augsburg.

Fotograf: Rebekka Anton
Text: Thorsten Funk
Abbildung: Ricarda Funk

Ricarda Funk gewinnt das zweite Jahr in Folge das ICF World Ranking Race in Solkan

Bad Breisig – Ricarda Funk gewinnt das zweite Jahr in Folge das ICF World Ranking Race im slowenischen Solkan und behauptet damit ihre Führung in der Rangliste der 275 geführten Sportler aus aller Welt. 

Dabei lieferte die Weltcupsiegerin und Teamweltmeisterin des Vorjahres eine überzeugende Vorstellung ab: Funk konnte den Qualifikationslauf, das Halbfinale und den Finallauf für sich entscheiden.

Die für den KSV Bad Kreuznach startende Rheinländerin gewann souverän mit rund 4 Sekunden Vorsprung vor ihrer Teamkameradin Jasmin Schornberg aus Hamm. Die Bronzemedaille ging an die Lokalmatadorin Ursa Kargelj. Vierte wurde Anna Faber vom WSC Bayer Dormagen.

Ergebnisse ICF World Ranking Race

  1. FUNK RICARA GER 96.12 0 96.12 0.00
  2. SCHORNBERG JASMIN GER 100.04 0 100.04 +3.92
  3. KRAGELJ URSA SLO 99.63 2 101.63 +5.51

Text: Thorsten Funk

Foto: Jochen Meyer

Funk gewinnt Silber in Australien

Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach) hat am ersten Finaltag in Australien die Silbermedaille im Kajak-Einer gewonnen.

Die 25-Jährige aus Bad Breisig musste sich bei den Australien Open in Penrith nur der Lokalmatadorin Jessica Fox geschlagen geben. Nach ihrem Halbfinalsieg erlaubte sich Funk im Finallauf bereits an Tor eins eine Torstabberührung, kassierte 2 Strafsekunden und fand insgesamt nicht zur optimalen Linie. „Gleich am ersten Tor habe ich berührt und auch sonst bin ich nicht richtig ins Rennen gekommen. Aber ich bin zufrieden, denn leicht war die Strecke heute nicht.“  sagte Funk nach dem Wettkampf. Die Australierin Fox nutzte ihren Heimvorteil und gewann souverän mit 3,47 Sekunden Vorsprung. Bronze ging an Kate Eckhardt, ebenfalls aus Australien. Teamkameradin Caroline Trompeter konnte den achten Platz im Finale der besten Zehn belegen. Die dritte Deutsche im Bunde, Selina Jones aus Augsburg, wurde im Halbfinale 14.

Ergebnisse Damen-Kajak Finale: 1. Jessica FOX (AUS) 103,77 (0), 2 Ricarda FUNK (GER/KSV Bad Kreuznach) 107.24 (2), 3. Kate ECKHARDT (AUS) 107.77 (0), 8. Caroline TROMPETER (GER/Hanau) 121.46 (4)

 

Foto/Fotograf: Franz Anton
Abbildung: Ricarda Funk
Text: Thorsten Funk

 

Gerhard Merkelbach unterstützt KSV-Nachwuchs-Team

Schon seit vielen Jahren unterstützt Gerhard Merkelbach die Leistungsträger und die talentierten Nachwuchssportler des Kanu-Sport-Vereins Bad Kreuznach. Die Angebotede des Fitness-Centers Merkelbach haben wesentlich zu der tollen Leistungsentwicklung der Slalomkanuten beigetragen. In 2017 gab es für die KSV-Schüler bei der Deutschen Meisterschaft 1 x Gold, 1 x Silber und 2 x Bronze.
Beim „Back Check“ (siehe Foto) wurden Tom Pahl, Paulina Pirro und Christian Rehberg auf das Vorbereitungs-Programm für die neue Saison 2018 eingestellt.

Wüste, Eis und Kängurus

Von den Winter-Trainingslagern der Kanuslalom-Sportler –

Die KSV-Sportlerin Ricarda Funk auf ihrem Weg in die Saison 2018

Das Kanuslalom eine Sommersportart ist, liegt auf der Hand. Da allerdings eine gute Form bereits im Frühjahr erreicht sein muss, ist ebenso völlig klar, dass besonders im Winter hohe Trainingsumfänge erbracht werden müssen.

Frei nach dem Motto „die Medaillen sind im Schnee vergraben“ wird das Wintertraining daher auch bei deutlichen Minustemperaturen aufrechterhalten.

Neben dem Ausdauertraining auf dem Zahmwasser, welches bei Kälte noch gut absolvierbar ist, ist gleichermaßen das Training der sogenannten Wildwasserfähigkeiten von besonderer Bedeutung.

Dank moderner Ausrüstung ist ein Wildwassertraining zwar bei großer Kälte möglich, aber trotzdem ist das Paddeln in einem Cocktailbecher mit Eisklumpen weder optimal noch ein großer Spaß.

Daher überbrückt die Bad Breisigerin Ricarda Funk diesen Winter mit zwei Wildwasser-Trainingslagern in wärmeren Gefilden: Die erste Etappe führt die für den KSV Bad Kreuznach startende Rheinländerin in die Wüste nach Dubai, genauer gesagt in das Emirat Abu Dhabi, an die Grenze zum Oman, rund 160 Kilometer südöstlich der Stadt Abu Dhabi. Dort liegt mitten im Wüstensand ein Wildwasserpark, der bei Temperaturen von etwa 20 Grad Celsius ein angenehmes Training ermöglicht.

Wüstentraining

Blick auf den Wildwasserpark in der Wüste

Am 05. Februar geht es dann unter der Leitung des Bundestrainers Michael Trummer weiter zur zweiten Etappe nach Penrith (Australien). Das etwa eine Stunde von Sydney, am Fuß der Blue Mountains gelegene „Penrith Whitewater Stadium“ war der Austragungsort für die Kanu-Slalom-Veranstaltungen während der Olympischen Spiele von Sydney 2000.

Dieser künstliche Wildwasser Kurs wird Jahr für Jahr von vielen Nationen zum Warmwassertraining aufgesucht. Gleichzeitig findet mit dem ersten internationalen ICF Worldranking Race der Start in die neue Saison 2018 statt. Hier trifft Funk wieder auf ihre stärkste Konkurrentin, Jessica Fox. Während Funk in der vergangenen Saison den Weltcup für sich entscheiden konnte, hatte die Australierin bei der letzten WM im französischen Pau die Nase vorn.

Foto im Eis: Thomas Lohnes

Redaktion RicardaFunk.de
Thorsten Funk
Postfach 1134
53498 Bad Breisig